Band: Worldview
Titel: The Chosen Few
Label: M24 Music Group
VÖ: 22.05.15
Genre: Melodic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die US Progressive Power Metal Band Worldview sind mir total unbekannt, wohl aber die Mitwirkenden Akteure, welche von Bands wie SACRED WARRIOR und VENGANCE RISING stammen. Normalerweise kommen die Einflüsse der Hauptbands immer sofort zur Geltung, bei diesem Projekt verhält es sich aber anders und so bietet man viele frische, neue Ideen für den Proggie verliebten Power Metal Freund. Die durchaus modern veranschlage Produktion für traditionelle Tracks passt und vor allem der Opener haut einem Glatt die Sicherungen raus. Bin ja teilweise ein Fanatiker, wenn es um orientalische Soundeinfädelungen geht. Diese sind einfach ein ganz besonderer Reiz und hieven das übermittelbare Flair um Etagen. Die Verflechtung hier passt ebenfalls sehr gut und man kann sich kaum satt hören. Doch ein Track alleine macht noch lange keinen Sommer (oder Winter). Auch die anderen Stücke serviert man uns mit viel Einfallsreichtum und einer sehr durchdachten Herangehensweise. Der düstere Faktor ist ebenfalls nicht von der Hand zu weißen und somit steigert man sich durchs komplette Album. Die Stimme von Rey Parra ist einfach markant und mit selbiger hat man einen Wiedererkennungswert der dem Ganzen umso mehr zugutekommt. Stimmgewaltig und mit einer gehörigen Kraftportion röhrt er sich auf der einen Seite durchs Geschehen und auf der anderen Seite verleiht er den Stücken den gewissen, melodischen Aspekt ein. Man bleibt nicht in einem Eck verankert, nein die stete Veränderungen der Stimmung sowie die extreme Reichweite gestaltet das Hören der Tracks so einzigartig interessant und abwechslungsreich. Freilich ist es schwierig hier neue Gestade aufzusuchen und das gelingt den Amis auch nur teilweise, doch das vorliegende Werk übertrifft meiner Meinung nach den Beipackzettel und somit hat man nicht übertrieben. Die durchaus cineastischen Anleihen und eben das kunterbunte Repertoire im Progressive Power Metal Bereich machen das Album zu einem wahren Spitzenreiter.

Fazit: Toller Power Progressive Metal, welcher mit vielen US Metal Wurzeln gewürzt wurde. Sicherlich keine Neuerfindung, doch ein durchaus neuer Fixstern auf der Metallandkarte den man sich geben sollte.

Tracklist:

01. Mortality 5:37
02. Illusions of Love 4:19
03. Back in Time 5:02
04. The Mirror 4:56
05. Why? 3:59
06. Prisoner of Pain 5:33
07. Two Wonders 5:59
08. Walk Through Fire 3:45
09. The Chosen Few 6:49
10. The Last Cry 5:19

Besetzung:

Johnny Gonzales (drums)
Todd Libby (bass & keys)
George Rene Ochoa (guit & keys)
Rey Parra (voc)

Internet:

Worldview Website

Worldview @ Facebook

Worldview @ Twitter

Worldview @ Reverbnation

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close