Band: Year Of The Goat
Titel: The Unspeakable
Label: Napalm Records
VÖ: 2015
Genre: Classic/Occult Rock
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Year Of The Goat zählen zu den eigenständigsten und interessantesten Bands, die in den letzten Jahren gegründet wurden. Insbesondere Fans von Bands wie Ghost, The Devils Blood oder auch von In Solitude´s “Sister”-Album sollten hier dringend ein Ohr riskieren. 2012 veröffentlichte man das gewaltige “Angels Necropolis”-Album, auf dem sich eingängige Dunkelrocker und epische Übernummern gegenseitig die okkulte Klinke in die Hand gaben.

Auch auf “The Unspeakable” verbreiten die Schweden diese seltsame heiter-melancholische Untergangsstimmung, die schwer zu beschreiben ist; ein bißchen als wäre man völlig high in irgendeine abgefahrene Geheimkultfeier greaten, plötzlich werden Leute an Riesenschlangen aus dem Inneren der Erde verfüttert um den Weltuntergang einzuläuten und man hat einfach trotzdem gute Laune. Thomas Sabbathi ist sowieso mit der perfekten Stimme für diese Art von Musik geboren und stellt mit seinen Vocals die Konkurrenz weit in den Schatten. Herausgekommen ist ein Album voll lebendig gewordener dunkler Mythen und zeitlos guter Rockmusik im klassischen Sinne. Dass Year Of The Goat immer noch eher den Status eines Geheimtipps haben, könnte mitunter auch an ihrer Egal-Einstellung bezüglich kommerzieller Fragen liegen. So wird das Album konsequent mit dem 13minütigen “All He Has Read” eröffnet, und mit “The Emma” hat man gerade zum am schwersten zugänglichen Track des Albums ein Video gemacht. Dabei hat man mit “The Wind” (mit einem Touch ganz früher 69Eyes/Him), “Vermin”, “Black Sunlight”, “The Sermon” und “Pillars Of The South” eine ganze Ladung voller Instant-Ohrkracher. Künstler halt, alles Marketing-Idioten.

Ein starkes Album voller finster-sanguinischer Kracher auf unausgetretenen Pfaden für alle, die gelegentlich noch Zeit haben, sich für Musik Zeit und Kopfhörer zu nehmen.

Tracklist:

01. All He Has Read
02. Pillars Of The South
03. The Emma
04. Vermin
05. World Of Wonders
06. The Wind
07. Black Sunlight
08. The Sermon
09. Riders Of Vultures

Besetzung:

Thomas Sabbathi (vocals, guitar)
Marcus Lundberg (guitar)
Don Palmroos (guitar)
Fredrik Hellerström (drums)
Tobias Resch (bass)
Pope (mellotron,vocal)

Internet:

Year Of The Goat @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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