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Converge, Kylesa, Gaza, Kvelertak – Axe to Fall Tour Live Bericht

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Axe to Fall Tour
feat.: Converge, Kylesa, Gaza, Kvelertak
Benefizshow für die Kinderkrebshilfe

10.08.2010 Rockhaus Salzburg


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An diesem Dienstagabend luden die Damen und Herren von Die Last Ditch und Deafcult zum gepflegten Moshen in die Rockhaus Bar Salzburg. Anlass war die Charity Tour von Converge und Konsorten, welche ja nur selten in unseren Breitengraden auftreten. Und das merkte man spätestens als das Sold-Out Schild aufgehängt wurde.



Eröffnet wurde der Abend von den Norwegern Kvelertak. Diese boten uns eine Mischung aus Black Metal und Punk, welcher mich gelegentlich an Zao zurzeit von „The Funeral of God“ erinnerte. Die Herren konnten mit den 3 Gitarristen sehr viel an Melodischem Groove bieten, was dem Anwesenden Publikum durchaus Gefiel. Dieser Musikerauflauf sorgte auch für wenig platzt auf der Bühne, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch denn man gab einfach Vollgas. Dies spiegelte sich auch in den Frenetischen Zugaberufen wieder, welchen man aber nicht Nachkommen konnte, da die Zeit sehr knapp bemessen war.



Als nächstes enterten Gaza die kleine Bühne. Der Brachiale Sound dieser Truppe ist nur schwer zu Verdauen, und driftet teilweise schon ins Psychedelische ab. Aber wenn der Riesige Sänger zu Grölen beginnt zeiht es einem die Gänsehaut auf. Da ist es kaum zu glauben das die Band in der Mormonen Welthauptstadt Salt Lake City/USA zu hause ist. Auf Dauer etwas schleppend und Anstrengend, konnten sie aber durchaus überzeugen, und eine weitere Facette des Metal darlegen. Ich würde Vergleichsweise mal Gojira für Erwachsene in den Raum stellen, um sich ein Bild von dem ganzen machen zu können.



Anschließend waren Kylesa aus Georgia/USA an der Reihe. Diese legten das Augenmerk eher auf musikalische Qualitäten. Das war auch besser so, denn weder der Sänger noch die Sängerin waren herausragend gut. Der Sound war strecken sehr vom Rock`n Roll geprägt und ziemlich melodisch im Allgemeinen gesehen, wobei sich das ganze gelegentlich leicht Morbid anhörte und dennoch sehr eingängig rüber kam. Hierzu kommt noch die Tatsache dass die Band mit 2 Drummern auftritt, was für ein gutes Trommelgewitter sorgt. Aber leider konnte mich der Auftritt nicht vom Hocker reißen, denn ich fand es dann doch schlicht und ergreifend ein wenig zu Fade auf Dauer.



Zu gut der Letzt waren dann die Post-Core Götter von Converge an der Reihe. Die Herren brachten gekonnt ihr eher schwieriges Material an den/die Mann/Frau. Dies beschwor auch den ein oder anderen Crowd Surfer herauf, und animierte die Vorderen reihen ordentlich zum Umfetzen. Shouter Jacob Bannon zeigte viel Bewegung auf der Bühne und lieferte mit der Band eine fulminante Show, die wenig Zeit zum Verschnaufen zuließ. Die Auswahl der Songs orientierte sich vorwiegend an neuerem Material, und wurde mit tollem Sound hervorragend in Szene gesetzt. Als Betthupferl gab es dann auch noch eine Zugabe die einen Seltenen aber tollen Auftritt beendeten. Beide Fäuste in die Höhe kann ich da nur sagen, und ich würde mich wieder einmal über eine Gig in Österreich freuen.

Konzertbilder


Für Euch vor Ort waren Rosi & Roman

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