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Crystallion und Thunder & Lightning
13.02.2010 Casino Rockbar St. Johann/Pg
Unter dem Deckmantel A Night of Power & Steel kamen am letzten Samstag die bayrischen Melodic Metaller Crystallion und die Power Metal Truppe Thunder & Lightning aus Berlin in die Casino Rockbar zur Stippvisite. Trotz vieler Faschingsbälle konnten sich etliche Metal Fans aufraffen um dem Power/Melodic Duo zu huldigen.
Thunder & Lightning die gerade die Aufnahmen zum bald erscheinenden Album „Dimension“ abgeschlossen haben machten den Anfang und bestiegen unter den Intro Klängen die Bühne. Man mag zum Up to date des Power Metal stehen wie man will, die Berliner wissen wie man auch 2010 klingen muss ohne altbacken rüber zu kommen. Mit viel Spaß in den Backen spielten sich Norman Dittmar (voc), Benjamin Dämmrich (guit), Robert Rath (bass), Marc Wüstenhagen (guit) und Steve Mittag (drums) vor einer noch kleinen Menge die Finger wund. Diese Meute aber vor der Bühne war recht entzückt was die Berliner ihnen durch die P.A jagte und bangten fleißig zu den treibenden Rhythmen die geboten wurden. Sehr britisch klang ihr Material, vor allem die Riffs erinnerten an alte Glanztaten der Priest Ära bzw. deutschem Stahl aus der Frühphase. Diese Mischung wurde uns aber mit dem gewissen modernen Quäntchen vorgetragen und somit klang das Ganze nicht zu oft gehört und wusste vor allem die etwas jüngeren Fans anzusprechen. Doch auch alt- bzw. länger gedienten Metal Fans wussten die Songs zu gefallen und so konnte man vom Fleck weg ordentlich beim Publikum punkten. Fast keine Ruhepause hielt man ein und auch bei den Ansagen hielt man sich etwas verdeckter, dafür gab es schlussendlich mehr für die Ohren und das war ordentlich Schmackes das zu animieren wusste. Mit einer etwas ruhigeren Nummer läutet man den Endteil ein, doch dieser war dann wieder sehr flott, sodass wieder mehr gebangt werden konnte. Nach gut einer Stunde Spielzeit hatte man den Topf ausgeschüttet und man hat für eine sehr gute Unterhaltung gesorgt und vielen Fans bleibt man mit Sicherheit länger bzw. in ewiger Erinnerung was einfach an der Spielfreude lag die man an den Tag legte.
Nach gut 15 Minuten Umbauphase und Line Check lag es an Crystallion den Abend zu vollenden bzw. ausklingen zu lassen. Die enterten ebenfalls zu einem Intro die Bühne und legten gleich mit dem ersten Track vom aktuellen Longplayer los. Zwei Jahre ist es nun auch schon wieder her dass ich die Bayern mit dem Salzburger Sänger nicht mehr live gesehen habe. Vom astreinen Power/Metal hat man sich etwas verabschiedet und dennoch kamen auch die sonst eher rockigen Tracks vom „Hundred Days“ Album sehr kräftig und deutlich härter rüber. Es wurde gepost was das Zeug hielt und auch wenn man vom Platz her stark eingeschränkt war konnte man eine gute, entsprechende Performance an den Tag/Abend legen. Vor deutlich mehr Leuten konnten die Melodic Metaller auftreten und wurden ebenfalls freudig begrüßt. Eine sehr imposante und abwechslungsreiche Show wurde uns hier geboten. Auch bei der Songauswahl griff man tief in die Trickkiste und holte auch ältere Tracks hervor, die man mit einem ordentlichen, wie man in hiesigen Gefilden sagt Pracker vorgetragen wurden. Einmal mehr starb und stand alles um Thomas Strübler, man kann einfach seine Leistung oftmals nicht genug loben, der Bursche ist einfach einer der ausdrucksstärksten Sänger die ich in diesem Genre kenne. Doch auch sein Kollege Stephan Gimpl (bass) unterstützte ihn bei manchen Duettparts sehr gut. Hinten in die Ecke gedrängt agierten Manuel Schallinger (keys) und Martin Herzinger (drums), diese machten zumindest klanglich von sich Reden. Vor allem ging der Keyboardsound nicht unter, wie es bei so manchen Band in diesem Genre leider Live zu oft der Fall ist. Weiterhin legte man sich gehörig ins Zeug und es wurde gepost was das Zeug hielt und somit schafften es die Jungs spielend den Pegel zu halten bzw. weiterhin etwas auszubauen. Vor allem kam man bei vielen Fans sehr gut an, die soweit ich weiß eher dem härteren Metal frönen und das spricht für die Klasse mit der man uns die Songs auf einem Silbertablett reichte. Vor allem die reichhaltige Kost die man auch vom Tempo her bot war nicht von schlechten Eltern und dennoch überwiegten hauptsächlich schnellere Tracks die zum Bangen verleiteten. Schlussendlich hatte man noch eine Zugabe parat bevor man sich recht dankbar vom Publikum verabschiedete.
Konzertfotos
Für euch vor Ort war Robert
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