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Die Apokalyptischen Reiter, Turisas, Akrea
02.04.2011 Szene Wien
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Samstag der 2. April 2011 - ein Abend wie jeder andere? Falsch gedacht!Ein Abend vollgefüllt mit Melodic Death Metal, den Klängen des epischen Viking Metal und den verführerischen Tönen des Black- Trash- und Powermetal erwarteten unzählige Besucher in der ausverkauften Szene Wien. Und wem war all dies zu verdanken?Niemand geringerem als Akrea, Turisas und der legendären Band Die Apokalyptischen Reiter die erst vor kurzem ihr neues Album "Moral und Wahnsinn" veröffentlicht haben.
Den Startschuss gab die motivierte und dem Publikum sympathische Band Akrea und heizte mit Songs wie "Auf los geht's los" und "Meteor" den Leuten ein. Die amüsierenden Tanzeinlagen des Sängers Sebastian Panzer und die höchst belustigenden Grimassen seines Bruders Fabian - dem Mann an der E-Gitarre - sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Es war ein gelungener Auftritt der Melodic Death Metal Band - doch es war noch lange nicht vorbei.
Mit einer schwarz-roten "Kriegsbemalung" betraten die Musiker, der in Finnland gegründeten, Band Turisas die Bühne. Das Publikum war bereit.In der, für meinen Geschmack, viel zu kurzen Spielzeit überwältigten sie die Menschenmasse mit ihren Songs, die musikalisch ein wahrhafter Ohrenschmaus für jene waren, die sich den epischen Klängen des Viking Metal hingaben.Mit der Schlachthymne "Stand up and Fight" motivierten sie das Publikum und brachten eine unglaubliche Stimmung in die Wände der Szene Wien.Turisas war an jenem Abend mehr als nur eine Band, sie waren Krieger und vor allem waren sie auch Entertainer, die das Publikum zum Feiern und Mitsingen animierte.Man könnte an dieser Stelle schon von einem gelungen Abend sprechen, doch lautet ein altes Sprichwort "Alle guten Dinge sind drei" und somit war die Bühne frei für den Mainact.
Die Apokalyptischen Reiter betraten die Bühne, natürlich nicht ohne die musikalische Untermalung des ohrenbetäubenden Applauses des Publikums.Songs wie "Die Boten" und "Gib dich hin", bildeten die Vorhut und schon nach kurzer Zeit war eines klar - das Publikum schloss sich ihnen an und sie alle gaben sich ihnen hin.Es war ein wahres Festmahl bestehend aus Black- und Dealt Metal und Nuancen von Rock und Folk.Nach dem die Hälfte der Songs verklungen war und die Zuschauer eins mit der musikalischen Vorführung der deutschen Band waren, legten die Musiker noch eins drauf und sorgten auch für ein visuelles Erlebnis.Bei Songs wie "Der Teufel", "Dr.Pest", "Moral und Wahnsinn" zeigten die Musiker, dass sie mit den Umziehkünsten von Models durchaus mithalten können und traten mit den zu den Song passenden Kostümierungen auf. Das Toben der Menge wurde immer lauter und der Applaus schien kein Ende mehr zu nehmen.Nachdem zwei Zugaben gegeben wurden und ein Liederwunsch erfüllt wurde, endete der spektakuläre Abend mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Der Wunsch der im Song "Ein Liebes Lied" vorkommt: Ich wünsch' euch, dass ihr wieder Staunen lernt - wurde erfüllt, denn die Menschen haben gestaunt und sie werden wieder Staunen, wenn Die Apokalyptischen Reiter beim nächsten Mal wieder auf der Bühne stehen.
Konzert Bilder
Für euch vor Ort war Kitty Horvath
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