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Dornenreich, Agrypnie & Flammensturm 11.02.2011 Volxhaus Klagenfurt Live Bericht

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Dornenreich, Agrypnie & Flammensturm
11.02.2011 Volxhaus Klagenfurt

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Wenn eine Österreichische Band ihr 15-jähriges Jubiläum feiert und dazu noch ein starkes neues Album veröffentlicht, so darf natürlich eine Tour auch nicht fehlen. Mit dem Support Agrypnie geht es für die zum Metal zurückgekehrten Tiroler Dornenreich durch Österreich, Deutschland und die Schweiz, da durfte ich mir die Chance natürlich nicht entgehen lassen um bei Station 2 im Volxhaus Klagenfurt dabei zu sein.




Bevor aber das Tourpackage loslegt darf erst mal der lokale Support Flammensturm die Bühne betreten. Im bereits gut gefüllten Volxhaus legten die Jungs aus Kärnten, das Debütalbum wurde ja erst vor kurzem veröffentlicht, gleich mit ihrer Mischung aus Pagan- und Black Metal los, was durchaus schon einige Besuchern zum Bangen verleitete, bei mir aber kaum punkten konnte, zu groß war hier die Ähnlichkeit zu Bands wie Varg oder auch teilweise zu Amon Amarth. Auch der nicht unbedingt gute Backgroundgesang musste nun auch wirklich nicht sein.



Nach kurzer Umbaupause und technischen Problemen beim Soundcheck war es an der Zeit für Ex-Nocte Obducta Sänger Thorsten Hirsch und sein mittlerweile nicht mehr ganz so neues Projekt Agrypnie. Von Beginn an legte die Band mit einer beeindruckenden Leistung los und knüppelte sich ordentlich durch ein 45-Minütiges Set, bei dem es nur wenige Momente zur Erholung gab. Thorsten hatte das Publikum von Anfang an im Griff und so wurde die Stimmung im relativ vollen Volxhaus in kürzester Zeit wirklich großartig. Nach einer dreiviertel Stunde war aber auch schon wieder Ende und die auf höchstem Niveau agierende Band verließe ohne die vom Publikum geforderte Zugabe die Bühne um für den Headliner Platz zu machen.



Nach einigen Jahren auf Nachtreisen-Tour, die hauptsächlich aus der Metal-Show bestand, war es also auch wieder einmal Zeit für einen Akustik-Ausflug der Tiroler Ausnahmekönner. 30 Minuten boten Eviga an Gitarre und Gesang, sowie Inve an der Geige eine starke Akustik-Performance, die unter anderem Stücke von den Alben Hexenwind oder auch In Luft geritzt beinhaltete. Auch wenn es nach dem brachialen Sound von Agrypnie durchaus eine gute Abwechslung war, war das Publikum doch scheinbar etwas überfordert mit dem Akustikprogramm. Deutlich weniger Besucher waren jetzt im Saal um der Meisterleistung beizuwohnen.

Nach 30 Minuten und folgender kurzer Umbaupause war es dann aber Zeit für die Metalshow von Dornenreich. Nach dem eigentlichen Akustikstück Jagd von In Luft geritzt und Schwarz schaut tiefsten Lichterglanz von Her von welken Nächten war es auch erstmals Zeit für neue Stücke. Das in beeindruckender Manier gespielte Flammenmensch, oder auch Der wunde Trieb konnten beim Publikum durchaus punkten. Wie schon beim Akustik-Set waren auch hier wieder weniger Leute als noch zuvor bei Agrypnie in der Halle. Nachdem noch unter anderem In allem Weben vom neuen Album gespielt wurde, war es aber auch schon bald wieder zu Ende mit dem regulären Set, die Band konnte jedoch noch mal zur Rückkehr bewegt werden und so wurde das Konzert mit den beiden „Bandhymnen“ Trauerbrandung und Wer hat Angst vor Einsamkeit beendet werden.

Was bleibt nach diesem Konzert zu sagen? Dornenreich überzeugen bei beiden Sets, Agrypnie fungieren als perfekter Anheizer und Flammensturm kann mit dem Niveau der anderen Bands einfach noch nicht mithalten.


Konzert Bilder

Für euch vor Ort war Chris Egger

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