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Dragonland - Under The Grey Banner

Cd Bericht

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Band: Dragonland
Titel: Under The Grey Banner
Label: AFM Records

Dragonland
hatten schon immer einen Fabel uns in die mystische Welt des Symphonic Power Metal zu bringen. Dies ändert sich auch mit dem neuesten Machwerk der Schweden kaum. Wer die Truppe bis dato gekannt und schätzen gelernt hat, wird es auch weiterhin tun. Auch Anno 2011 stehen die Schweden für epochal geprägten Symphonic Power Metal der ausgereiften Marke. Was bei anderen Kollegen irgendwie schmalzig klingt, wird bei dieser Formation gelungen in eine andere Richtung gelenkt. Jedes Schräubchen wurde bei „Under the Grey Banner“ so gedreht das unterm Strich ein stimmiges Meisterwerk aus dem Werk läuft, oder besser gesagt schießt. Somit steht einerFortsetzung in das des Fantasy-Reich Dragonland (wie schon bei ihren ersten beiden Alben) nichts im Wege. Sei gewappnet edler Ritter für eine theatralische Reise.

Besonders gelungen finde ich die rhythmische Fusion aus typischen Klängen, wie es auch die Landsmänner
Sabaton vermögen locker aus dem Hemdsärmel zu schütteln und dabei an und ab das ganze Soundgebilde durch wagnerisch geschwängerte Soundstrukturen zu verschönern. Was wie so oft abgelutscht klingen mag, tut es auf diesem Machwerk zu keinem Zeitpunkt. Wer also auf eine Steigerung zwischen Serenity und Kamelot steht, ja für den ist dieses Machwerk genau das richtige Rezept um sich die kalten Herbsttage zu versüßen. Durch diese wahrhaft unwiderstehliche Kombination bereichert man dieser Tage das Genre dermaßen, sodass sich andere Kollegen fest anschnallen können. Verstärkt bzw. getoppt kann dies nur durch eine Person werden. Wer? Ganz klar der Frontmann, denn Jonas Hedigert offeriert einen bemerkenswerten Singsang das man laut aufschreckt. Durch seine stark überzeugenden Emotionen verleiht er den Stücken die gewisse Note und durchaus sind vergleiche mit einem gewissen Roy Khan nicht von der Hand zu weisen.

Das gewisse Ausmaß an epochalen und bombastischen Schlägen darf bei solchen Kapellen einfach nicht fehlen und mit stimmiger Genauigkeit, als auch einem sehr ausgewogenen Einsatz werden diese Arrangements ins Gefecht geworfen. Bezaubernde und wunderschöne Parts werden mal stärker dominierend, mal unterordnend dem Hörer vorgesetzt und auch hierbei beehren uns die Schweden, mit einer sehr ausgewogenen Art und Weise. Das dadurch kunterbunt zusammen gepuzzelte Mosaiksoundbild ist äußerst schillernd, besser könnte man es nicht in Szene setzte, so wie es in diesem Fall es die Jungs gemacht haben.

Viele Power Metal-Bands fokussieren eher auf eine Double-Kick Arbeit und vergessen dass man dieses Instrument deutlich besser einbinden könnte.
Morten Lowe Sorensen schafft es durch sein Arbeitsgerät dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen. Wo man hinblickt erschließt sich einem einfach ein ausgereift, als auch ausgefeiltes Soundgebilde das einem die Kinnlade vor entzücken und staunen nach unten klappt. Besonders bei den bretternden Parts wie Beispielsweise bei „The Black Mare“ tritt man uns dermaßen in den Hintern das man nicht anders kann als seine Rübe einfach ordentlich zu schütteln und schon ist die Symphonic orientierte Power Metal Welt wieder in Ordnung. Wer hat es erfunden? Nein dieses Mal nicht die Schweizer, sondern die Schweden und das dies einfach so ist, ja das besiegeln die Jungs mit ihrem Schweiß und Blut, daran lässt sich nichts rütteln das dies anders wäre.

Somit sind alle benötigenden Element vorhanden oder? Definitiv und es gibt für diese Stilrichtung einfach nichts auszusetzen. Man könnte vielleicht hier und da etwas weniger Bombast einfließen lassen, doch meiner Meinung nach wurden alle Techniken bis aufs Detail ausgereizt und man offeriert eine superb auf den Punkt gebracht Richtung. Theatralisch einerseits, andererseits wieder sehr hymnisch – pathetisch, so wie man sich einfach ein Machwerk von einer Band aus diesem Genre wünscht.

Fazit: Ein absoluter Pflichtkauft für den Verehrer des Symphonic Power Metaller und für selbigen gibt es kein Zögern, denn diese Scheibe ist einfach Detailgetreu auf ihn zu geschnitzt worden, mit dem Prädikat „besonders Wertvoll“!!!!

01. Ilmarion
02. Shadow the Mithril Mountains
03. The Tempest
04. A Thousand Towers White
05. Fire and Brimstone
06. The Black Mare
07. Lady of Goldenwood
08. Dûrnir's Forge
09. The Trials of Mount Farnor
10. Throne of Bones
11. Under the Grey Banner
12. Ivory Shores

Homepage

www.thegreybanner.com

MySpace

www.myspace.com/dragonland

Line Up


Jonas Hedigert (voc)
Olof Mörck (guit)
Elias Holmlid (keys)
Jesse Lindskog (guit)
Anders Hammer (bass)
Morten Lowe Sorensen (drums)

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