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Ektomorf, Korzus, Liquid God & Gorthur's Wrath 03.02.2011 Rockhouse Salzburg

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Ektomorf, Korzus, Liquid God & Gorthur's Wrath 03.02.2011 Rockhouse Salzburg


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Nachdem Gig von The Sorrow folgte das nächste Metalevent im Salzburger Rockhouse. Ungarns erfolgreichste Truppe Ektomorf machte im Zuge Ihrer Road to Redemption Tour auch halt in der Mozartstadt, zuletzt war man 2005 hier, kaum zu glauben wie die Zeit vergeht. Als Support kündigten sich nicht minder interessante Acts an & so ging es auch schon pünktlich um halb 8 an jenem Donnerstag los mit:




Gorthurs Wrath - eine uns gänzlich unbekannte Gruppe aus Kroatien. Die Reihen waren noch etwas licht, als die Black-Death Metaller los legten, doch das ist ja meistens so bei der ersten Truppe. Die Stimmung war recht düster was ja auch gut zur Musikrichtung passte auch das Auftreten und die Belichtung im Saal unterstrichen diese Erscheinung, was nicht gerade förderlich war. Der Schwerpunkt an jenem Abend lag ja ganz klar in einer anderen Richtung und so wollte das Material dieser Herrschaften einfach nicht so recht zünden. Zu schwer, gar etwas depressiv klang das Gut aus den Boxen. Die Burschen waren bemüht und leierten ihr Set herunter, das war es aber auch schon. Die Band hätte wohl besser in ein anderes Line up gepasst. Musikalisch einwandfrei, aber einfach zu düster wenn man das so sagen kann.




Daraufhin waren Liquid God aus St. Pauli wie sie stolz verkündeten ein ganz anderes Kaliber. Voller Elan starteten Sie auch schon durch und versuchten das Publikum für sich zu gewinnen, welches sich jetzt schon eher von der Bar in den Saal herüber bemühte. Die Mannen präsentierten eine interessante Mischung und bunt gewürfelt von schnellen bis balladigen sowie harten und rockigen Stücken/Passagen. Im Gesamten war das recht toll zum Anhören, doch auch bei den Hamburgern wollten die Zuseher noch nicht so recht mitmachen. Die Herren bemühten sich dennoch redlich und glänzten mit Bewegung auf der Bühne, zum Schluss mischte sich der Sänger sogar ins Publikum was dann doch ein wenig mehr Resonanz nach sich zog. Progressiven Psychodelic Metal so steht es würden die Jungs präsentieren, als dass würden wir es nicht unbedingt bezeichnen eher schon als Metal mit vielen Fassetten der sich nicht zu ernst nimmt und das ist auch gut so. Ein kurzweiliger Spaß den man sich gerne wieder ansieht.




Als letzten Support hatte man die Brasilianer Korzus mit im Gepäck, welche es schon seit 1983 gibt. Kenner des Business sozusagen welche allerdings noch lange nicht zum alten Eisen gehören, ganz im Gegenteil! Zweifelsohne war nun ein Hauch von Nostalgie zu spüren, guter rauer und vor allem schneller Thrash Metal wurde uns hier geboten. Sie legten sicherlich den Grundstein für andere Bands dieses Genres wie Sepultura oder auch Ektomorf, doch leider sollte man nie die Popularität wie zuletzt genannte erreichen, schade eigentlich. Technisch versiert und voller Tatendrang ging man ans Werk, da flogen die Haare und auch die Hände und Beine durch die Luft. Freilich ist ihr Material oft sehr Temporeich und wohl zu Old School lastig um das doch eher junge Publikum anzusprechen, dennoch kam nun auch etwas Stimmung in der Halle auf. Der Schreihals wusste die Meute zu motivieren, auch ohne große Ansagen und so war es sichtlich ein Vergnügen dieser Show beizuwohnen.




Somit fehlte nur mehr eine Truppe im Bunde, nachdem Intro Teil „Last Fight“ vom aktuellen „Redempion“Album stürmten Ektomorf auch schon die Bühne. Nun war auch der Saal ordentlich gefüllt und das „Jump, Fuck“ Gewitter konnte beginnen! Man möchte meinen nach vielen gesehen Auftritten der Jungs wird das irgendwann mal langweilig, doch denkste für die neue Tour wurden einige Änderungen vorgenommen, was dem Ganzen einen neuen Ausdruck verlieh. Zum einen liegt das sicherlich an den neuen Bandmitgliedern, aber auch am Gründer Zoltan selbst, sowie am frischen Material der Band. Natürlich durften aber auch Kracher wie, Outcast, Set me free oder I know them nicht fehlen, doch am meisten konzentrierte man sich auf den aktuellen Silberling, der auch ruhigere Stücke enthält bzw. den Fronter zum Singen auffordert statt nur ins Mikrophon zu brüllen. So wurde uns heute eine schöne Mischung aus Rauf und Verschnaufstücken geboten. Freilich könnte der gute Mann am Gesang noch etwas feilen, doch live war die Leistung ganz passabel. Man erprobte sich gar an einem Johnny Cash & June Carter Cover. Die Resonanz war ebenfalls sehr gut, es wurde herumgehüpft, gemosht und die Rübe geschüttelt, was will man also mehr. Sichtlich erfreut darüber zeigte sich auch die Mannschaft auf der Stage und gab inkl. Zugabe etwas mehr als 1 Stunde Gas. Ein schöner und abwechslungsreicher Auftritt wurde uns somit geboten und man sehe und staune, es ist durchaus noch Potential da, dass es auszuschöpfen gilt. Bekanntes Material darf nicht fehlen keine Frage, doch die neue Richtung in mehr Gesang und auch der Mut zu ruhigeren Passagen sollte man nicht außer Acht lassen.



Konzert Bilder

Für euch vor Ort waren Rosi & Roman Winkler sowie die Michi

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