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Experience & Soulfire
03.04.2010 Casino Rockbar St. Johann/Pg
Ein Vorarlberger Doppelpack hatte sich für den 03.04 in der Casino Rockbar angekündigt. Da war man natürlich recht gespannt was diesmal uns aus dem Ländle erwarten würde. Vorarlberg fördert ja heutzutage immer mehr qualitativ hochwertige Bands zu Tage und da ist es egal ob es sich um reinrassigen Metal, oder wie in diesem Falle eher modern angehauchten Rock/Metal handelt. Die Qualität ist immer 1A, so wie auch bei diesen beiden Bands und das spricht für das kleinste Bundesland unserer Alpenrepublik.
Vor einer kleinen Besucherzahl durfte das Trio Soulfire die Bühne entern und begann eher gemütlich den Job als Anheizer. Technisch waren Zimmermann (voc & bass), Martin Stocker (guit) und Daniel Mylonas (drums) sehr gut aufeinander eingespielt und man offerierte dies sehr gut. Leider kam nicht so richtig Stimmung auf, was sicherlich nicht an der Truppe lag, eher am Material, denn quer durch die Palette bot man eher ruhigere Songs zum Besten. Diese waren sehr gut gespielt und wurden auch artig beklatscht doch zu mehr konnte man die Audience an diesem Abend nicht animieren. Schade eigentlich, denn das gezeigte war wirklich sehr gut und lies keine Wünsche offen. So genoss man den Auftritt der Band eher im Sitzen und eine gute, ruhigere Runde Rock ist ja auch mal was Besonderes. Das Trio legte sich ordentlich ins Zeug und holte dabei auch etliche Cover Versionen aus dem Gepäck. Bis auf die Metallica Version wurden diese sehr gut durch die Boxen gejagt. Bei besagtem Cover hatte man leichte Probleme (textlich), doch einige Fans, so auch der Rezensent jaulten zu „Nothing Else Matters“ trotzdem mit. Die Eigenkompositionen wussten aber mit mehr klasse zu bestechen und schipperten irgendwo in der großen Welle des modern angehauchten Rock. Nach gut 40 Minuten verabschiedeten sich die Vorarlberger artig vom Publikum und machte gleich den Platz frei für die Kameraden aus ihrem Bundesland.
Auf die nun folgende Band Experience war ich ganz besonders gespannt, denn die Jungs hatten bereits für viel Furore im restlichen Österreich sorgen können. Auch die Songs auf ihrer MySpace Seite waren vielversprechend und so war unsere Crew noch um einiges mehr gespannt wie das Material live klingen würde. Mit dem Album „Winds of Fate“ im Gepäck betrat nun der Hauptact nach gut 10 Minuten Pause die Bühne und legten gleich flott mit „Life“ los. Binnen Sekunden stieg das Barometer in der Bar und einige Fans platzierten sich vor der Bühne, um den Jungs zu huldigen. Diese legten sogleich mit „Come Back again“, „Heaven on Earth“ und „Stars“ nach und das nicht zu knapp, denn was nun folgte war wirklich gute Kost der moderneren Art. Man mag zu modern orientierten Songs stehen wie man will, das was von dieser Truppe geboten wurde war schlicht ergreifend sehr geil. Auch der wandelnde Pfade zwischen romantischer Ruhe und purer Härte war sehr gut und ausgewogen gewählt. Wenngleich die Shouts des Keyboarders ruhiger stärker rüber kommen könnten und somit das Material etwas erweitern würde. Doch auch so waren Philipp Kopf (keys & voc), Arian Fröhlich (voc & guit), Samuel Rothmund (drums) und Raphael Fröhlich (guit & voc) sauber am werkeln und konnten die Besucher in der Bar gut unterhalten. Dies tat man ohne längere Umschweife mit „On her Own“, „The Prayer“ und dem lustigen Cover „Apologize“ von Timberland. Egal was die Burschen anfassten wurde zu Gold und wurde eifrig begrüßt und aufgenommen. Kein Wunder das man da die kleine Meute vor der Bühne weiterhin am Feiern halten konnte. „No more lies“, „Moral Suicide“, „Desire“, „Breath in“ und „On the Edge“ und weiterhin setzte die Formation auf eine reichhaltige, breitbandige Kost. Dass dies ein wahrer Glücksgriff war zeigte sich auch quer durch die Bar, denn die Jungs wurden entweder recht gespannt begutachtet, oder im Falle des vor der Bühne feiernden Partyvolks eifrig abgefeiert. Da legte die Truppe gleich noch einen nach und zwar mit „Umbrealla“ und ich muss sagen obwohl ich diesen Song bis dato im Original gehasst habe, wusste diese Coverversion mit viel Witz zu gefallen. Bei so einer Spiellaune war natürlich bald das nahe Ende da und dies wollten Experience mit „Fortune“ und „What we are“ vollenden. Konnten sie auch, nur ohne Zugabe wollte man die Burschen nicht einfach so ziehen lassen und so wurde kurzerhand der Bandeigene Lieblingssong noch einmal gespielt. Den Besuchern war es egal und feierten zum finalen Track noch einmal recht kräftig mit der Truppe auf der Bühne, bevor man schlussendlich endgültig die Instrumente ausstöpselte.
Konzertfotos
Für euch vor Ort waren Robert, Rosi und Roman
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