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Fleshwrought - Dementia/Dyslexia

Cd Bericht

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Band: Fleshwrought
Titel: Dementia/Dyslexia
Label: Metal Blade
Written by: Much

Hinter dem Namen
Fleshwrought verbirgt sich niemand geringerer als US-Grinder Navane Kopperweis (Animosity, Animals as Leaders) und Job for a Cowboy Fronter Jonny Davy.
Bereits 2003 gegründet und als Nebenprojekt warmgehalten debütieren sie erst 7 Jahre später mit
Dementia/Dyslexia (Demenz/Legasthenie).

Technisch auf hohem Niveau und einer Vielfalt von Samples, gepaart mit typischen US-Deathmetal, würde diesen Definitivkauf wohl am ehesten beschreiben!

Ein Brummender Verstärker und ein Synthesizer eröffnen
„Mental Illnes“. Samplermelodien prägen den Track. Bereits hier wird klar, dieser Gesang ist unverkennbar.

„Inner Thoughts“
startet gleich mit einem brachialen Riff. Mit der Klampfe im Vordergrund heizt der über 4 Minuten Track ordentlich ein! Eher Metal untypisch ist das Saxophon, das bei dem letzten Drittel einen wesentlichen Teil zur Musik beiträgt. Untypisch, aber keinesfalls fehl am Platz.

Ruhig, fast schon zu ruhig beginnt
„Programming the herds“, ehe Davy mit seinem Organ loslegt. Langsame Growlparts gehen mit derben Screams einher. Spätestens jetzt ist es an der Zeit die Nackenmuskulatur ein wenig auf die Probe zu stellen!

„Weeping Hallucinations“
, ein langsamerer Titel mit der Stimme im Vordergrund. Einzige Unterbrechung ist ein eher abgespacetes Sample ab dem letzten Drittel, das zugleich den Ausklang des Titels bedeutet. Dieser Titel sagt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht jedem zu, ich finde ihn gelungen.

Ein eher kurzes aber heftigeres Intermezzo bietet
„Conceptual Flesh“. Headbangtiraden vom Allerfeinsten! Extrem harte Growls jagen durch den Track.

State of Desolation“ zeigt ebenfalls 3 Minuten der härteren Gangart. Ohne viel technisches Tamtam, mitten in die Fresse.

Um den Hörer nicht ganz ohne hochgezogene Augenbrauen gehen zu lassen, durfte „
Dyslexic

„Interlude
“ wohl nicht fehlen. Gitarren jamen aus verrauschten Boxen, mir gefällt‘s.

Hochmelodiös geht’s mit
„Self-Destructive loathing“ weiter. Saxophone und der Gleichen halten sich nun in Grenzen, was bleibt ist feinster Death Metal wie man ihn kennt und liebt. Den Übergang zu

„Relevant Intoxication“ hätte ich fast nicht bemerkt. Die Drumparts hämmern mittlerweile ein wie Granatenhagel.

Wir nähern uns leider rasend dem Ende.
„Final Nausea“ erinnert in den ersten Sekunden an den Behemoth-Klassiker „Horns of Baphomet“. Ruhige Parts, gejagt von gnadenlosen Screams. 32 Minuten die sich definitiv gelohnt haben gehen zu Ende.

Das Album geistert übrigens
LEGAL als Stream durch diverse Metalseiten, um Skeptikern den letzten Zweifel zu nehmen.

01. Mental Illness 02:08
02. Inner Thoughts 04:26
03. Programming the Herds 03:40
04. Weeping Hallucinations 05:24
05. Conceptual Hallucinations 02:05
06. State of Desolation 03:05
07. Dyslexic Interlude 01:23
08. Self-Destructive Loathing 02:46
09. Relevant Intoxication 02:30
10. Final Nausea 05:30

MySpace

www.myspace.com/fleshwrought

Line Up

Navene Koperweis (guit, bass & drums)
Jonny Davy (voc)

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