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Hordak - Under The Sign Of The Wilderness

Cd Bericht

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Band: Hordak
Titel: Under The Sign Of The Wilderness
Label: Griffin Music
Written by: Robert
Bewertung:
4/5

Hordak
landeten mal zufälligerweise mit ihrem Debüt „War has just Begun“ in meinem Player. Meinen Fable für spanische Bands kann ich leider nicht abstreiten. Es ist einfach so, diese Kapellen haben eben eine eigenständige, spritzfidele Spielmischung drauf. Das Folgealbum, als auch ihren Fortschritt habe ich leider verpasst und so landete überraschend „Under The Sign Of The Wilderness“ auf meinem Tisch für eine Rezension. Gespannt mal kurz reingehört kann ich selbstzufrieden sagen, ja die Jungs haben seit ihrem Debüt sehr stark an sich gearbeitet. Sehr international begeht man den neuesten Langstreich. Die spanischen Lyriks sind größtenteils verschwunden. Dafür hat die wilde Horde ihr ungestümes Spiel niemals aus dem Blickwinkel gelassen und so gestaltet sich nach dem ruhigen Intro im Nachhinein das Schlachtfeld als wildes Gemetzel. Die starken Black Allüren wurden einmal mehr mit sachten, folkloristischen Allüren gepaart. Wobei meiner Meinung nach man dieses Mal vielmehr in die Thrash Ecke liebäugelt. Das verleiht dem Ganzen einen sehr schmetternden Faktor und so wirbelt der Sturm Namens Hordak ordentlich umher. Die teils sehr nordischen Black/Death Melodien mögen zwar jetzt nicht sonderlich Innovativ klingen, tun es aber durchaus. Sicherlich jetzt nichts Neues aber durchaus gelungen setzen die Ombres diese Techniken ausgewogen ein. Somit klingt die Vermischung sehr gelungen und man schwingt erfrischend die Streitaxt wild umher. Die druckvollen rhythmischen Charaktere die man in voller Breitseite vom Stapel lässt sind ein Grund dafür sich in Ekstase zu Bangen und das im ganz großen Stil. Die kurzen Stopps der leicht ruhenden Art gönnt man uns um eine kurze Verschnaufpause einzulegen, bevor wieder das volle Brett aufgefahren wird. Wie beschrieben, finde ich die spitzfindigen Thrash Ansätze als durchaus lobenswerte Erweiterung im Bandkonzept und somit spielen sich die Jungs in eine breite Masse von Metallerherzen. Nichts klingt hierbei zu stark zugesprochen. Im Gegensatz zu anderen Kapellen aus diesem Genre nervt man nämlich nicht mit abgestaubtem Gedudel, sondern setzt vielmehr auf die brachial – drückende Spieltechnik mit der man ungemein zu begeistern weiß. Ein Toller Einklang den man sich für dieses Album hat einfallen lassen. Stet prallen Black – Death – Thrash und Folk Allüren aufeinander. Streckenweise duellieren sich die Elemente und an anderer Stelle zeigt man, dass dieses Quartett der Ingredienzien auch miteinander gut harmonisiert.

Fazit: Sehr genüsslich beben meine Trommelfelle im Nachhinein noch immer dahin. Superbe Fortsetzung einer Kariere die man bereits mit dem Debüt schon als eine große bezeichnen kann. Hut ab die Wikinger aus dem Süden haben es drauf. Man nervt nicht sondern agitiert mit sehr schroffen Argumenten die man umso lieber aufnimmt. Gute Mixtur die sich eine breite Masse der Metal Gemeinde antun kann. Denn eben durch die Mischung kann man auf eine sehr unterschiedliche Klientel bauen.

01. Intro
02. 722
03. Spreading The Firewings
04. Under the Sign Of The Wilderness
05. Monoliths
06. Towards The Cold Eternity
07. The Song Of The Distant Waves
08. The Rising Of The Warhammers
09. We Are The New Power To Rise
10. Lugar Entre Montañas

Web



Line Up

Autumn (voc, guit, keys & drums)
Winter (guit & bass)
Jesus Sierra (drums)
Antonio Mansilla (bass)

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