Mit fünf Langspieler und einer Live DVD haben 1349 schon einiges an Material für ihre Hörerschaft zusammengetragen. Die Lobby im Royal Christania lädt einen ja förmlich dazu ein, ein Interview zu führen. Es gibt also genug Gründe um Archaon von 1349 ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen.

Hallo Archaon! Wie geht’s?

Hi. Sehr gut, danke.

Ich habe gelesen, im Sommer tourt ihr mit Marduk durch die Staaten, stimmt das?

Ja, das Angebot mit Marduk konnten wir natürlich nicht abschlagen. Wir hatten bis jetzt fast jedes Jahr eine Tour in Amerika. Dieses Jahr touren wir durch Amerika, Kanada und Chile. Es ist unser erster Besuch in Südamerika, also sind wir natürlich gespannt auf die Fangemeinschaft dort.

Das denke ich mir, gibt es denn einen Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Fans?

Ja, schon. Meiner Meinung nach sind die Fans in Amerika enthusiastischer. Ich denke das kommt dadurch, dass es in Amerika nicht sehr viele Bands dieser Gangart gibt. Dieser brutale Black Metal ist dort nicht besonders vertreten. Es ist nach wie vor ein gutes Gefühl dort zu spielen. Dieser Enthusiasmus ist auch in Osteuropa zu finden, aber generell ist es schwer zu sagen. Beim einen Gig in dieser Stadt ist es einfach nur langweilig und ein Jahr darauf flippen die Leute regelrecht aus, es kommt halt auf viele Dinge an.

Steckt nach 15 Jahren 1349 immer noch dieselbe Ideologie hinter dieser Band, oder gibt es Dinge, die ihr nicht widerholen würdet?

Nun, wir sind nach wie vor 1349. Wir sind alle samt erwachsener geworden, was sich auch in unserer Musik wiederspiegelt. Die Qualität in der Musik hat sich gesteigert. Es ist eine natürliche Evolution, wie sie auch sein sollte. Die Erfahrung steigt mit der Zeit, aber die Werte hinter 1349 sind nach wie vor dieselben.

Habt ihr 2012 Albumtechnisch was geplant?

Nun, wir haben ja gerade eine DVD einer Show in der Schweiz veröffentlicht. 2012 sind wir ja ziemlich bedient mit der Tour. Aber wir arbeiten bereits an einem Album, was allerdings noch ein wenig dauern wird. Wahrscheinlich im nächsten Jahr.

Wie denkst du über Soziale Medien? YouTube, Facebook und co.

Nun, diese Medien sind sehr wichtig, speziell für Bands, die noch keinen besonderen Bekanntheitsgrad genießen. Es war noch nie leichter, seine Musik an den Mann zu bringen. Natürlich nutzen wir auch diese Medien, Twitter usw.

Bands, speziell in diesem Genre versuchen immer kontroverser und extremer zu werden, gibt es für dich Grenzen im Punkto Bühnenshow?

Hehe, nunja ich denke die Grenze der Legalität ist definitiv eine Grenze. Aber solange es legal ist, gibt es nicht wirklich Grenzen. Jeder sollte das machen wonach ihm ist.

Was bevorzugst du, Große Festivals oder kleinere Gigs?

Es hat alles sein für und wider. Es gibt Festivals auf denen es wirklich großartig ist zu spielen und auf der anderen Seite gibt es wieder kleinere Clubgigs die einfach ein geniales Feeling erzeugen. Ich persönlich bevorzuge die größeren Festivals.

Nun, kommen wir zum Ende, ich denke das Brainstorming Spiel ist dir ein Begriff oder?

Na sicher doch!

Soziale Medien – Wichtig
Alkohol – absolut wichtig, aber in moderater Form
Corpsepaint – bewusstseinserweiternd
Horrofilme – Gute Unterhaltung

Also, vielen Dank für deine Zeit und viel Spaß heute Abend im Rockefeller!

Danke, wir werden euch nicht enttäuschen! Wir sehen uns dort!

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