The Mask Within nennt sich das lang erwartete Debütalbum der Offenburger Progressive Heavy Metal Formation Nick Hellfort. Nach dem grandiosen Feedback von unserer Seite war es mir doch eine Ehre den Sänger Nicolaj Ruhnow aufzusuchen, um mit ihm das allseits bekannte Rede und Antwortspiel zu spielen.

Hallo Nicolaj, vielen Dank das du dir für uns Zeit genommen hast und dich mit einigen Fragen löchern lässt.

Hallo Robert, vielen Dank für das Interview!!

Nicolaj seit wann existiert Hellfort wie/wo und warum habt Ihr Euch zusammengefunden um Musik dieser extremen Art zu machen?

NICK HELLFORT existiert nun seit 2007, die Idee dazu entstand direkt nachdem ich damals noch bei IRONY das bislang immer noch unveröffentlichte Werk „In The Beginning … Echoes From The Past“ mit kreierte und einsang, da reifte der Gedanke etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, mit der Maßgabe: alles darf, nichts muss. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ausschließlich Teamplayer in diversen Bands und merkte dennoch wie ich immer unzufriedener wurde (obwohl ich all diese Bands liebe), wenn ich Kompromisse einging. Wenn man Teil eines Teams ist, gehören Kompromisse einfach dazu. Aber nach kreativer Eigenverantwortung dürstete es mir schon immer, muss an meinem Beruf des Grafikers liegen. Beim Ausleben kreativer Eigenverantwortung, geht es nicht darum dass man alle Credits für Songs als bares Geld mit nach Hause nehmen möchte, sondern um Selbstverwirklichung, um Visionen. Das Einsetzen eigener Fähigkeiten, das Hinzulernen neuer Fähigkeiten gepaart mit der naturgegebenen Freiheit kreieren zu dürfen was man will, weil man nichts und niemandem eine Rechenschaft schuldig ist, ergibt die NICK HELLFORT-Formel. Ich wollte mir selbst darüber hinaus auch beweisen dass ich Songs (als Sänger eine ganze andere Herausforderung als für einen Instrumentalisten) mit meinem eigenen professionellen Anspruch schreiben kann. Auch ärgerte mich die oft engstirnige Haltung, dass im Metal nur Subgenre-typische Elemente erlaubt scheinen, was meiner Ansicht nach eine erhebliche Limitierung des kreativen Gedankens als solches darstellt, und vielerorts fast schon mit fatalistischer Inbrunst, immer wiederkehrender musikalischer Inzest gipfelnd ritualisiert wurde/wird.

Während die ersten Tracks „Crusaders“, „The Messenger“ in Kooperation mit Jörg Klein geschrieben wurden, war das der Beginn der musikalischen Selbstständigkeit (die ich ein paar Jahre zuvor mit SUBSPHERE schon geprobt hatte, die Band gab es leider nicht lange genug). Ich fand mich wieder in einem Team, obschon ich bereits eine komplette Vision von NICK HELLFORT vor Augen hatte, weswegen wir uns musikalisch und vor allem aufgrund der Distanz und verschieden gelagerten Verbindlichkeiten nach dem Schreiben von insgesamt: 4-6 Songs einvernehmlich trennten. Aus diesem Grund, und als Dankeschön auch an Jörg Klein, sind diese beiden oben genannten Tracks auf „The Mask Within“ vertreten, weil sie Teil des Werdegangs von NICK HELLFORT und vor allem einfach klasse Songs sind.

Es hat einige Zeit gedauert bis ich Mitstreiter fand, die meine Vision zu teilen schienen um dann allerdings feststellen zu müssen, dass man eine gemeinsame Vision in absoluter Gleichberechtigung mit anderen kreativen Individuen (schon alleine die genannten Schlagworte stechen sich gegenseitig aus) selten bzw. nie erreicht, weil die Synchronität die man beim gemeinsamen Erschaffen eines Songs beispielsweise verspürt nur dann funktioniert wenn ein Weg feststeht. Die Variablen, die man kreativ durchspielen kann sind so vielschichtig dass die Gefahr größer ist einen roten Faden zu verlieren, als das die Vielschichtigkeit roter Faden sein könnte.

So extrem finde ich die Musik die wir machen eigentlich gar nicht, was aber auch an dem sehr langen Produktion-Prozess zu tun haben kann und man selbst viel zu tief in der Materie verankert ist, um einen freien Blick darauf werfen zu können. Denn die meisten Songs waren schon seit 2009/2010 von mir geschrieben, wir haben lediglich im Aufnahme-Prozess hier und da ein paar Ecken verfeinert. Als ich nach den vielen Live-Erfahrungen die ich von 2010-2012 mit TOKYO BLADE machen durfte, mich dazu entschloss viele bereits abgeschlossene Vocal-Tracks nochmalsErachtens einzusingen um die gewonnene stimmliche zuweilen Extrem-Erfahrungen für „The Mask Within“ zu nutzen waren dies auch keine Veränderungen die die Komposition umgeworfen hätten, sie haben die gewollte Vielschichtigkeit auf ein, meines Erachtens nach, niveauvolleres Level gehievt … und den Gesang mehr in den Mittelpunkt gestellt, was bei einer Solo-CD eines Sängers auch so sein sollte. Alleine hätte ich das natürlich nicht geschafft und so bin ich sehr froh dass die helfenden Hände und Köpfe von Lady Catman und Arne Lakenmacher ihren Teil dazu beigetragen haben, meine musikalische Vision zu verwirklichen.

Nun euer neuestes Werk und somit auch das Debütalbum nennt sich „The Mask Within“. Beschreib uns doch ein wenig den Inhalt (Lyrics Themata) und Ausrichtung des Albums

Der Titel „The Mask Within“ beschreibt ein wenig die Maske die wir alle tragen, die wir als Kinder nie besaßen: was sagen wir oder verschweigen wir nicht alles um andere nicht zu verletzen, oder um keine Schwäche zu zeigen? Was gibt es, was wir selbst vor uns verstecken? Wie oft möchten wir manchem ins Gesicht sagen, was wir von ihm halten und ärgern uns jahrelang dass wir’s nicht gemacht haben? Wie oft empfinden wir Sensationsgier nur weil wir bereits so abgestumpft sind, dass wir nur noch auf Terror, Blut, Gewalt, Titten und Ärsche reagieren? Wie oft wünschen wir uns wichtig zu sein, wie oft sind wir gelangweilt und unterfordert nur weil uns die Fantasie oder der Einsatzwille fehlt, eine andere Sichtweise in Betracht zu ziehen? Wie oft haben wir uns gewünscht auf jeden Fall anders zu sein als die Anderen und umgeben uns genau mit dem was wir einst verachtet haben? Wieviel Drama brauchen wir um etwas zu empfinden, wieviel Erfahrungen um klüger zu werden?

Es ist in diesem Kontext etwas zu platt, einzelne Songs herauszustellen und ihnen ein Etikett zu verpassen, manche könnten ein Reclam gebrauchen, andere wiederum sind absolut klar in Ihrer Aussage, alle und dass vereint sie, sind stets Gesellschaftskritisch und ironisch zuweilen gar zynisch zu verstehen.

Die musikalische Ausrichtung zeigt eben, wie ich finde, anspruchsvollen Metal mit starker Progschlagseite, mit ein paar hübschen Klassik-Arrangements und Jazz-Einflüssen,.. für den Einen vielseitig und entdeckenswert, für den Anderen zu anstrengend 🙂 Aber wir machen ja keine Wegwerf-mucke, sinnfreies kakaphonisches Gelärme oder stereotypisches Schwertschwingen was sicherlich alles seine Daseinsberechtigung hat, man verstehe mich nicht falsch, aber NICK HELLFORT ist das eben nicht.

Wo fand die Produktionsphase statt?

Das Songwriting lief bereits vor der Produktion bei mir zu Hause und via Internet in Notenform (GuitarPro und Rohaufnahmen) da ich den größten Teil der Songs bereits komponiert und arrangiert schon im Gepäck hatte. Während der Aufnahmen wurde aber hier und da auch umarrangiert und geändert was rückblickend immer dem Resultat zugutekam, hierbei durfte ich mit mich ob der aktiven Mithilfe von Lady Catman, die im Übrigen alle Gitarren und Bassparts eingespielt sowie eine Vielzahl an orchestralen Arrangements beigesteuert hat, außerordentlich glücklich schätzen, jemanden an Board gehabt zu haben der mit viel Herzblut bei der Sache war. Produktionsphase war in den High Gain Recording Studios in Weimar zusammen mit Produzent Arne Lakenmacher, der sich ebenso für eine nicht unerhebliche Menge an professionellen CD-Produktionen in der Metal-Szene verantwortlich zeigt.

Wie waren die Resonanzen bis jetzt zum Album

Die Resonanzen auf „The Mask Within“ sind bislang sehr, sehr positiv was ich keineswegs erwartet hatte, und darüber sind wir absolut glücklich! Logischerweise gab es auch Kritiker die unser Debüt überhaupt nicht mochten, einigen war es zu zerfahren, zu progressiv. Aber ich sage mal 90% aller Reviews attestierten NICK HELLFORT einen eigenen Stil, was mir weit mehr wert ist, als blinde Huldigung zumal genau diese oft Bands zu Teil wird, welche sich kaum die Mühe machen Eigenständigkeit zu erreichen,.. sondern einfach nur abliefern was einer dummdreisten Kopie einer bereits erfolgreichen Schiene gleichkommt. Vieles ist aber auch oft dem Mangel an Konzentrationsfähigkeit mancher Hörer geschuldet, oft habe ich das Gefühl, dass viele nicht mehr richtig Zuhören sondern wie beim Lesen im Internet sich mit Klappentexten oder dem Scannen von Buchstaben, mit dem nach 45-Sekunden-Song-Skippen oder dem Abgrasen bekannter Trademarks zufrieden geben. Das muss natürlich jeder für sich entscheiden, was einem an Musik wichtig ist. Ich persönlich gehöre zu den Hörern die Dinge entdecken wollen, die Eintauchen wollen sich auf die Suche nach „Andersartigkeit“ machen möchten, was Zeit benötigt und bei allem was wir an Hilfsmittel für unser Leben haben, scheint genau dass die größte Mangelware zu sein, Zeit & Muse. Wenn es GRAVE DIGGER bereits gibt, warum sollte ich mir dann eine Kopie anhören. Doch zurück zum Kern: wie gesagt der Großteil der Kritiken war absolut positiv!!

Wie und wo seht Ihr euch selbst, was ist deine eigene Meinung zum Stand der Dinge mit

Schwierige Frage,… wo wir stehen, wo wir uns sehen? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung,.. stilistisch wollen wir was Eigenes und bewegen uns stets weiter,.. das ist zumindest mein Bild was ich vor Augen habe. Es passiert, dass ich Songs schreibe im Stile der 12-Ton-Musik und in der nächsten Minute einen Bossa Nova anklingen lassen möchte, dass ich ein Thrash-Metal-Riff vor mich hin lärme um dann in eine Moll-traurige Ballade zu tauchen,.. dieses Chaos in einigermaßen verträgliche Bahnen zu lenken ist die größte Schwierigkeit für mich, aber ich arbeite daran, dass es entweder verrückter oder verträglicher wird,.. je nach Takt, hahahaha. NICK HELLFORT war ein Soloprojekt welches ausschließlich durch den Input meiner Person geformt wurde. Jetzt, nachdem das Album draussen ist, und nachdem ich mit meinen Mitstreitern ohne die ich es nie geschafft hätte das Ganze auf die Bühne zu bringen, und welche erst nach der Produktion zu NICK HELLFORT stießen, einige wundervolle Bandmomente erleben durfte, ist mir schon sehr danach ein kreatives Miteinander zu anzustreben, das dem Dialog und der Kreativität geschuldet ist, doch wie ich das mit meinem Alter-Ego „NICK“ in Einklang bringen soll, daran muss ich noch ein wenig tüfteln. Wer frei von Tadel werfe den ersten Stein 😉

Euer Album klingt rau und dennoch auch etwas ausgefeilte Passagen, wie viele persönliche Erlebnisse wurden darauf verarbeitet? Wie ernst sind die Texte, erzählt doch mal bitte ein bisschen „Track-By-Track“ was dazu!

Die meisten Songs spiegeln persönliche Sichtweisen wider und es ist ein stetes Spiel mit der Ironie, die eine oder andere Erfahrung ist auch in den Lyrics verwoben. Aber ein Bild sollte sich der Hörer machen, wenn ich erzähle was ich damit meine, oder wen ich mit diversen Aussagen meine, ist doch die Spannung und die Erlebniswelt schon vorgeformt, das wäre ja wie ein entlarvter Kastraten-Chor: völlig unspannend :-))

Spielen Musiker von Euch auch noch in anderen Bands, wie es ja oft der Fall ist?

Ja durchaus, Gitarrist Andreas Siefert und unser Schlagzeuger Sascha Vögele spielen noch in der deutschen Melodic Death Metal band NACHTSCHATTEN , weiterer Gitarrist Matthias Holzapfel und Bassist Marco Bächle spielen ferner in der Power Metal Band EVERTALE. Wir sind alle alte Bekannte Marco & Matthias waren bereits schon mal bei NICK HELLFORT, Andreas ist nun auch schon fast 2 Jahre dabei. Lediglich Sascha ist das neueste und auch das jüngste Mitglied am Schlagwerk. Nachdem Daiv Carpenter, Simon Mengs (Macbeth, Deserted Fear) ersetzt hatte, musste Daiv leider aus privaten Gründen seinen Posten bei NICK HELLFORT wieder verlassen, die Distanz und sein berufliches Umfeld forderten ihren Tribut. Ich bin sehr sehr stolz auf unser jetztiges Line-Up und hoffe natürlich dass wir einen langen und aufregenden Weg miteinander gehen werden. Bevor ich jetzt ins Schwärmen gerate, schließe ich lieber den Abschnitt ab 🙂

Professionelle Videoclips sind ja mittlerweile wieder in Mode gekommen, kannst du uns hier etwas verraten, wird es einen geben?

Ja es wird ein Video geben, die Takes sind bereits alle im Kasten doch bis wir fertig damit sind, wird noch ein Weilchen vergehen, da alles in Eigenleistung und mit viel Hilfe von einem ganzen Stab an Helfern (Attila, Rosita, Andreas, Dominik & Inés) erstellt wird.

Gibt es eigentlich irgendwelche Bands/Musiker, zu denen du „hochschauts“, die dich in irgendeiner Weise beeinflussen?

Oh ja natürlich, ich kann zunächst mal nur für mich sprechen … da wir innerhalb der Band ganz selten dazu kommen uns ausführlich über persönliche Einflüsse zu unterhalten: Ich bin ein Kind der 70er Jahre: Deep Purple, Led Zeppelin, Pink Floyd, Arthur Brown, Iron Butterfly Progressive Rock wie King Crimson, Yes, Genesis, Jethro Tull, Frank Zappa. 90er Progmetal: Dream Theater, Threshold, Psychotic Waltz oder neuere Vertreter wie Pain Of Salvation, Devin Townsend, Nevermore. Brutaleres: Gojira, Meshuggah, Blotted Sience, Death, Necrophagist. Bis hin zu Traditionellem wie: Iron Maiden, Judas Priest, … ach da gibt es so viel an Einflüssen, als ganz großen Einfluss würde ich aber auch die Klassische Musik zählen: Beethoven, Brahms, Bach, Dvorak, Tschaikowsky, Arnold Schönberg, Gustav Maler oder Einflüsse aus dem Jazz wie: Miles Davis, Cassandra Wilson, Pete O’Mara, Al Di Meola … du siehst die Liste ist lang 🙂

Wer ist bei euch fürs Songwriting verantwortlich und wie läuft eine Entstehung

Bislang bin das ich, aber das soll sich durchaus ändern, hierzu muss sich das Soloprojekt zu einer Band entwickeln, das heißt um Musik miteinander zu Schreiben und zu leben, müssen wir weiter Zusammenwachsen, was bislang unfassbar gut funktioniert, aber in einem Zeitrahmen von 1-2 Jahren würde ich von einem festen von Beständigkeit geprägten Line-Up noch nicht reden wollen auch wenn heutzutage manch einer 4 Wochen schon als Ewigkeit empfinden mag. Die Entstehung von Songs: Empfindungen, Inspiration, Einfluss, Kreativität und diverse Instrumente? Vieles entsteht durch Zufall, oder wenn man mit Vorsatz eine bestimmte Art von Song zu schreiben beginnt und am Ende was völlig anderes dabei rauskommt. Es gibt Stücke an welchen ich Monate arbeite, und es gibt Stücke die purzeln dann einfach aus mir raus. Für mich hat Intuition Vorrang, die Analyse kommt zum Schluss. Das erste Album, und das merke ich gerade jetzt während ich am Nachfolger beginne zu schreiben, war sehr komplikationsfrei weil ich mich schier ungezügelt ausgetobt habe, jetzt wird es schwerer etwas obendrauf zu setzen. Aber nichts ist unendlicher als die Vielfalt, wir werden sehen.

Wie entstehen die Songs von Hellfort, eher eine Sache die im Proberaum entsteht, oder reifen die Nummern wie am Reisbrett über den heimischen PC

Meine Erfahrung ist, dass man im Proberaum zwar immer wieder versucht einen Song zu schreiben es aber selten wirklich funktioniert, das ist wie die Mähr einer Band: 5 Freunden die Bett, Tisch und Stuhl bis zum bitteren Ende in völliger Harmonie teilen. Nette Vorstellung, die nach wie vor die Ausnahme bleibt. Denn eher selten passiert es, dass der magische Moment an welchem alle im Proberaum sich in absoluter kreativer Synchronität befinden eintritt 🙂 Vielleicht werden wir es mit wachsender Line-Up-Beständigkeit schaffen, Songs komplett im Proberaum zu schreiben, aber dieses im Proberaum Vergammeln ist eher was für Bands die sich im Schüleralter ohne private Verpflichtungen treffen können. NICK HELLFORT gehören ja auf die Bühne, und der Proberaum ist meiner Ansicht nach nur das notwendige Übel dafür. Ich hatte früher (vor 15-20Jahren) viel Spaß im Proberaum und hab da auch manchmal übernachtet, heute ist das in meinen Augen ein muffeliger Raum, mit mangelnder Technik, in dem generell alles oft so laut ist.. dass differenziertes Hören nie wirklich funktioniert. kurzum: die wahren Gefühle habe ich nur auf der Bühne.

Wie sieht es in der Zukunft mit Auftritten aus, wo kann man euch in naher Zukunft live begutachten (kleine Tour geplant?)

Wir sind ja mit einigen Abständen das ganze Jahr (mehr oder weniger) unterwegs: wir waren bereits in Deutschland, in der Schweiz, Belgien und Frankreich in kleinen Clubs unterwegs, und werden im Laufe des Jahres ein paar Abstecher in die Niederlande machen, und auch heimische Gefilde wieder besuchen um im nächsten Jahr auch wieder in Frankreich zugegen zu sein. Mal schauen was sich noch so auftut, auch werden wir versuchen den einen oder anderen Tour-Support-Slot belegen zu können, man wird sehen. Nächster Termin ist das Rommelrock Festival in Belgien am 16ten August diesen Jahres, wer also Interesse hat uns zu sehen: einfach bei uns auf der Hompage vorbeischauen und unsere Termine einsehen (www.nickhellfort.com).

Wie denkst du denn über Medien wie YouTube, MySpace, Facebook und wie die alle heißen, sind die eher gut für die Musikszene oder das Gegenteil?

Die Möglichkeiten die das Internet bietet sind Segen und Fluch zugleich, die ständige Verfügbarkeit von allem lässt eine breite Vielfalt an Musik zu, degradiert diese in manchen Fällen oft zu einer Nebensache. Ich erinnere mich, wie ich als Jugendlicher Plattenveröffentlichung entgegen gefiebert habe, das hat sich stark verändert, Musik scheint heute oft eine andere Wertung zu haben: viele machen sich keine Gedanken drüber was eine Produktion kostet, geschweige dass Sie die Arbeit respektieren die reingesteckt wurde. Als Beispiel: ich wurde direkt von einem Interessenten schon gefragt, der sich bei BelieveDigital das Album komplett angehört hatte und „The Mask Within“ haben wollte, ob ich denn wisse wo man sich das Album für lau runterladen könne?!! Da fällt mir dann nix mehr dazu ein ….

Welche Szenegröße würdest du mal selber, persönlich kennen lernen und was würdest du ihn fragen?

Ich würde gern Peter Gabriel und Robert Fripp kennenlernen, gleichzeitig, ich würde sie nichts fragen wollen, ich würde einfach nur gerne zuhören, und viel lernen 🙂

Dann bitte ich dich um die berühmten letzte Worte für unsere Leser?

Vielen lieben Dank für das Interview,. und an die Leser, danke dass ihr euch die Zeit genommen habt meine Monologe bis zum Ende zu Lesen, ohne einzuschlafen? Wir würden uns freuen euch auf einem unserer Gigs zu treffen, auf ein Bier! Vergesst nicht eure favorisierten Bands, welche es auch immer sein mögen zu unterstützen, denn ohne euch gibt’s keine Bands … (okok Poberaum-Nerds gäbe es dann :-))

Cheers Nick

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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