Doro, Winterborn, Benedictum 15.12.06 Komma, Wörgl

Written by Robert. Posted in Live Berichte 2006, Live-Berichte

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Published on Dezember 15, 2006 with No Comments

Bands: Doro, Winterborn, Benedictum Date: 15.12.06 Venue: Komma Wörgl

Doro Pesch ist und bleibt die Queen of Metal. Das die Dame genau am 15. Dez das Komma in Wörgl besuchen wird und dies der einzige Österreichauftritt war, lies uns frohlocken und schon Wochen vorher, unruhig sitzen wie auf einem Nadelkissen. Pünktlich habe ich mich auf den Weg ins schöne Tirol gemacht um nicht eine Sekunde zu verpassen. Recht pünktlich kam meine Wenigkeit dort an und bestaunten schon mal das Tourplakat. Da kam mir schon die gute Veronica (Voc Benedictum) unter und deutet mit dem Finger auf das Logo ihrer Band. So kam ich mit der hübschen Frau aus San Diego ins Gespräch und die Fotokamera wurde gezückt um diesen Moment fest zu halten. Im Foyer angekommen traf ich dann auch noch auf die Doro und dasselbe Spiel in Grün auch mit der Queen of Metal. Das war doch schon mal ein guter Anfang und es sollte noch besser werden.

Die aus San Diego stammende Formation Benedictum machte zu meinem Erstaunen den Anfang. Man 01-benedictum-01hatte ja in der jüngsten Vergangenheit ein wenig Pech mit der Plattenfirma und so musste man die Tour mit Grave Digger absagen. Neue Plattenfirma neues Glück. So konnte man sich den Support Job bei der Doro Tour unter den Nagel reißen. Sofort legten die Amies los und überzeugten schon von Anfang an. Das Material von der Uncreation Cd war mir nicht unbekannt und so sang ich schon mal schön brav mit. Auch einigen Fans im Publikum waren Benedictum vertraut und das lies sie frohlocken. Veronica in einem sexy Leder Outfit gekleidet hatte eine Wahnsinns Stimme. Benedictum klingen Live noch besser als auf Cd, so konnte man schon von Beginn an einige Fans auf ihre Seite ziehen und ihnen an und ab das Mikro in die Hand drücken um den Refrain zu singen. Pete Wells (guitar), Paul Courtois (drums), Chris Morgan (keyboards) und Jesse Wright (bass) unterstützten ihre Chefin nach Leibeskräften. Veronica wird ja von ihren Mitgliedern liebevoll als ihre Mami bezeichnet und Mami sah zu das sie ihren Jungs Feuer unterm Hintern machte. So konnte man einen Astreinen Gig aufs Parkett legen, was mit Songs wie Benedictum, Uncreation, Ashes to Ashes kein Wunder ist, denn diese Songs sind wirklich sehr gut. Veronica war sichtlich erfreut über das Tiroler Publikum und so stieg sie von der Bühne herab und sang dann kurzfristig im Publikum weiter. Mit dem Black Sabbath Cover Mob Rules wurde ein astreiner Gig beendet, wenngleich auch viel zu kurz für meinen Geschmack. Schade ein wenig länger wäre eindeutig Wünschenswert gewesen.

Setlist:

01. Benedictum
02. Ashes 2 Ashes
03. # 4
04. Misogyny
05. Them
06. Two Steps to the Sun
07. Wicca
08. Mob Rules

Nach einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit Winterborn. Eigentlich dachte ich dass die Finnen den Anfang machen würden aber nun ja wahrscheinlich wird jeden Tag darüber mit Benedictum gewürfelt. Im 02-winterborn-09Dezember 2004 gegründet konnte man schon einige kleinere Erfolge in der Vergangenheit verbuchen. Leider wurde die Cd COLD REALITY eher mittelprächtig rezensiert. So legten die Herren gleich los um zu Zeigen das man schon sehr routiniert ist. Der Mike konnte mit dem Material der Finnen überhaupt nichts anfangen. Nun ja nach dem Hammerauftritt von Benedictum hatte man auch bei mir einen schweren Stand aber ich muss sagen ihr Material ist ganz nett und wer auf Sonata Arctica & Co steht macht hier nichts falsch. Die Halle begann sich schön langsam zu füllen und man erntete einen wohlverdienten Höfflichkeitsapplaus. Die Finnen so glaube ich hätten sich aber mehr erwartet aber leider war nicht mehr drinnen. Teemu Koskela (vocals) hat ein sehr gutes stimmliches Organ und erinnert Streckenweise an den guten KHAN von KAMELOT stimmlich als auch von der Performance her. Die restlichen Mitglieder Pasi Vapola (guitars & backing vocals) Jukka Hänninen (keyboards & backing vocals), Janne “Saimis” Suvanto (bass) und Rami Heikkilä (drums) lieferten einen tollen Sound ab und so konnte man doch mit der dargebotenen Arbeit mehr als zufrieden sein, wenn man auch nicht da anknüpfen konnte wo Benedictum aufgehört hatten. Trotzdem recht guter Auftritt der Jungs aus dem Land der 1000 Seen.

Als ich als kleiner Junge die erste Warlock Scheibe Burning the Witches in die Hände bekam war ich hin und weg von dieser Frau und ihrer Stimme und das hielt über die Jahre hinweg. Leider kam ich bis jetzt noch nie in den Genuss die Queen of Metal live erleben zu dürfen. Die gute DORO hatte schon alles 03-doro-12durchgemacht alle Hochs und Tiefs und immer ist sie sich ihrer Musik und ihren Fans immer Treu geblieben und das schätzen alle Fans an der guten Doro. Auch an diesem Abend zeigte sie einmal mehr wie sympatisch die Lady ist und wie Fannahe sie ist. Sie legte gleich mit Earthshaker Rock los und hatte sofort die Menge in der Hand die ihr schon von Beginn an aus der Hand fraßen. Trotz ihrer Jahre hat sie noch immer die gleiche Rockröhrenstimme wie zu WARLOCK Zeiten. Die Halle war kaum zu halten und man feierte jeden einzelnen Ton der Songs ab. Eine herrliche friedliche Stimmung war in der Halle und das Publikum schrie, sang und bangte sich die Seele aus dem Herz. Weiter ging es mit den Songs I Rule the Ruins, You’re my Family, Bruning the Witches und weiteren Knallersongs aus der ganzen Schaffensphase der guten Dorothea. Ihre mit Streiter Joe Taylor (Lead guitar), Oliver Palotai (guitar & keyboards), Nick Douglas (bass) und Johnny Dee (drums) zauberten der Metalqueen einen hervorragenden Soundteppich und trugen hiermit zur Show bei. Nach Metal Racer unterbreitete Johnny Dee sein können hinter der Schießbude mit einem Drumsolo und das Publikum feuerte in gehörig an. Für Immer ist die Ballade schlechthin viele Herzen haben sich zu diesem Song verliebt und jeder verbindet etwas mit diesem Song. So durfte der Song auch an diesem Abend nicht fehlen und die Doro Fans sangen diese herrliche Ballade lautstark mit, es war einfach herrlich das mit anzusehen. Nach der kleinen Verschnaufpause rockte man wieder etwas schneller mit Burn it up und Fight weiter. Warrior Soul ist ein Hammersong und jeder Doro Fan weis, das die gute Doro ja mit Mark von Krokus beim Fantasyfilm “Anuk – Der Weg des Kriegers” mitspielt und so durfte der Warrior dann auch die Bühne betreten herrliche Showeinlage. Die gute Doro hechtete weiter von links nach rechts und die Show steigerte sich ins unermessliche bis dann eigentlich schon Schluss sein sollte aber die Menge hatte noch keine Lust zum nach Hause gehen und so kreischte man nach mehr was man auch bekam. Mit East meets West war dann aber Schicht im Schacht und die Menge, zog mit einem zufriedenen Grinsen von dannen.

Setlist:

01. Earthshaker Rock
02. I Rule the Ruins
03. Your’re my Family
04. Burning the Witches
05. True as Steel
06. Above the Ashes
07. Out of Control
08. Metal Racer
09. Drum Solo
10. Strangers Yesterday
11. Für Immer
12. Burn it up
13. Fight
14. Breaking the Law
15. All We Are
16. My Majesty
17. Love me in Black
18. Evil —- Fight for the Rock
19. Warrior Soul
20. Let Love Rain on Me
21. Metal Tango
22. Always Live to Win
23. East meets West
24. Outro IN LIEBE & FREUNDSCHAFT

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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