Band: 20 Dark Seven
Titel: Roar
Label: Metalapolis Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

TWENTYDARKSEVEN? Ah dies ist die eine neue Formation von ex-PUMP Sänger Marcus Jürgens (auch ex-BRAINSTORM) und dem ex-WICKED TEMPTATION Gitarrenvirtuosen Peter Wagner. Sollten sich hier etwa alte Parallelen auftun und erkennbar sein, betreffend den Sänger. Ja durchaus, denn vorab hat sich meine Wenigkeit die ersten beiden Brainstorm Alben angehört, um einen Vergleich auszumachen. Nun Power Metal bietet man sicherlich nicht, aber das Gesamterscheinungsbild und eben die alten Ingredienzien der Vorbands des Sänger sind sang und klanglos in das Material reingeflossen. Man frönt eben nicht dem genannten Genre sondern agiert lieber im Heavy Rockbereich und da macht man durchaus eine gute Vorstellung und spiegelt viele alte Glanztaten wieder. Während viele Kollegen vermehrt im LA Bereich ihr Dasein fristen, kredenzt uns das deutsch-holländische Quartett eine europäische Variation. Dass Achim Köhler (PRIMAL FEAR, SINNER, BRAINSTORM, EDGUY) bei der Produktion sein Finger im Spiel hatte hört man. Sicherlich hat er der Truppe nicht seinen Stempel aufgedrückt, aber man hört einfach sehr stark raus, dass der gute Achim hier Hand angelegt hat. Sehr fräsend, wie eben bei den anderen Produktionen genannter Bands und dies macht das Album betreffend seinen besonderen Reiz aus. Über die röhrende Klasse des Fronters muss ich eigentlich kein Wort verlieren, nur halt insofern, dass er im neuen Aufgabengebiet eine sehr gute Vorstellung liefert die zu begeistern weiß. Die rockige Fusion aus Groove und Härte ist wirklich toll geworden und lässt eben das Erscheinungsbild der Formation rund um den Ausnahmesänger deutlich facettenreicher klingen. Somit nicht unbedingt nur für Rockfans, nein auch Power Metal Jünger(innen) können hier durchaus was entdecken und werden auch nicht so schnell das Album aus dem Player nehmen. Durch die Bank wird viel Kraft und Dampf abgelassen und das kommt der Mischung sehr zugute und weiß eben die Fanschaar sicherlich längerfristig zu begeistern.

Fazit: Power Metal ist es sicherlich keiner, dennoch werden Fans aus diesem Bereich durchaus auch auf die rockige Variation von 20 Dark Seven stehen. Rockfans müssen schon etwas mehr auf der Kraftseite daheim sein, sonst ist ihnen das Album doch etwas zu zahnig und schroff.


Tracklist:

01. Do You Like The Dark 4:21
02. Come Undone 4:14
03. Heart Of A Lion 4:22
04. Go Damn Insane 5:32
05. Killing With Kindness 5:14
06. Edge Of A Knife 5:02
07. You Don’t Know Me 3:53
08. Stand Your Ground 5:41
09. Back In The Dirt 4:56
10. Hard Times Coming 3:21

Besetzung:

Marcus Jürgens (voc)
Peter Wagner (guit)
Alex Jansen (bass)
Hans in t´ Zandt (drums)

Internet:

20 Dark Seven @ Facebook

20 Dark Seven @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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