Band: Ashes Of Moon
Titel: The Darkness Where The Past Lay Sleeping
Label: WormHoleDeath Records
VÖ: 2014
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Ashes Of Moon legen alsbald mit einem neuen Rundling nach. Vorab und bevor der neue Silberling in Trockenen Tüchern ist, ist die Band an unsere Redaktion herangetreten, um eben ihr im 2014 veröffentlichtes Scheibchen „The Darkness Where The Past Lay Sleeping“ vorzustellen. Die 2009 gegründete steirische Melodic Death Metal Formation hat bereits mit dem Demo aus dem Jahr 2010 und dem ersten, gleichnamigen Debütalbum (2012) schon für einiges an Aufsehen sorgen können. Durchaus klar bewusst, dass man eine schier kaum zu überschauende Szene nicht recht revolutionieren kann, legten die Steirer 2014 dieses Album vor. Merklich auch von der dunklen Seite des Metal angehaucht haben sie durchaus einen guten Griff getan, um gegenüber anderen Kapellen sich etwas hervorzutun.

Dies ist auch von der Spieltechnik an sich gut auszumachen, denn man gibt dem deftigen Verehrer allen Grund in vielen glanzvollen Ausschweifungen sein Haupt gut zu kreisen. Bedeutet, dass man enormes Tempo drauf hat, aber auch eben vor stilvollen Melodiebeigaben nicht zurück schreckt. Weiters ist die sehr gelungene Schwarzfärbung ein sehr frisches Element, welche gut mit den vielen Melodiebögen gut harmoniert.

Produktionstechnisch hat man ebenfalls einen guten Mann fürs Mastering rekrutieren können, welcher dem Scheibchen den sogenannten, schlussendlichen Wums verpasst hat. Was bei vielen oftmals der Fall ist, nämlich dass Scheiben oft gar zu überproduziert-klinisch klingen, ist hier nicht so. Eher im Gegenteil, viele raue Ecken und Kanten sind gelungen eingebaut worden. So wurde eine gute Mischform gefunden, welche im Melangeformat der Steirer sehr gut ins Gehör geht.

Es ist zwar sicherlich ein schwieriges Unterfangen die breite Revolution vom Stapel zu treten, aber mit dieser Art der Mischung kann man sicherlich etliche Melodic Deather für sich begeistern. Gute Mischungen, gute Auswahl an enormen Grooves und eben einem nicht von der Hand zu weißenden Schwarzwurzelfaktor sind ein Garant für eine langanhaltende Unterhaltung.

Fazit: Gutes Gebräu aus Melodic Death/Black Wurzeln. Einigen gut aussortierten Technikgelagen und Fetzthematiken, welche in Kombination ordentlich auf eure Trommelfälle donnern.

Tracklist:

01. Black Coffin
02. The Secret
03. Broken Mirror
04. The Dark He Invoked
05. The Moon’s Curse
06. Never Behind
07. In The End
08. Farewell
09. Wind

Besetzung:

Matthias Fibrich (voc & bass)
Michael Sagmuller (guit)
Mario “Luis” Schieber (guit)
Heli (drums)

Internet:

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Checkt hier das Album via Spotify:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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