Band: Coalition
Titel: Solis Impulsio
Label: Konklav Records
VÖ: 2012
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Bei Coalition’s Hattrick Solis Impulsio könnte man aufgrund des Titels auf eine italienische oder spanische Band tippen! Die Jungs stammen aber allesamt aus Belgien. Bis dato sind mir die letzten beiden Full Length Alben nicht geläufig und so ist die Death Metal Kapelle aus Bastogne für mich völliges Neuland. Immer wieder sage ich gespannt sein und die Regler volle Pulle aufdrehen. Das besinnliche Intro, welches auch einen sehr dunklen, leichten Evil Beischlag hat lässt etwas auf Vampir Thematik schließen. Nun ja entweder ist das die Abschlachtung sämtlicher Vampire oder ein Gemetzel an einem Menschen 5 Gänge Menü. Wie sich die Thematik auch immer verhält die Rhythmik ihres Death Metal ist etwas Old School lastiger ausgelegt, dennoch darf man von einer zu starken Orientierung der Gründungsphase des Death Stahls nicht sprechen. Sattere Melodiebeigaben sollen das härtere, wie auch schroffere Vorgehen etwas in andere Bahnen lenken. Gelingt und diese Stopps dienen immer wieder als kurze Verschnaufpause der shakigeren Art, bevor man wieder deutlich wutentbrannter die Peitsche schwingen lässt. Genau dieses Peitschenschwingen ist auch der wohl maßgeblichste Anteil und man baut fast, bis auf ein paar kleinere Passagen durchgehend auf diesen. Die Belgier verstehen ihr Handwerk und liefern durchwegs gute Kost, wenngleich man aber für meinen Geschmack oftmals etwas zu straight in die Gänge kommt. Es gibt zwar einige Groove Einlagen und auch technisch ausgefeilte Vibes, allerdings bauen die Burschen auf eine eben eingängige Version. Mag an sich ganz gut sein, tut es auch, aber oftmals wirkt das Material für meinen Geschmack zu solide. Kleinere Ausreißer oder mit mehr adrettem Schwung versehen Stücke würden deutlich besser zur Geltung kommen. So versieht man seinen Dienst am Death Metal im guten Mittelbereich.

Fazit: Gutes Scheibchen, wenngleich man jetzt nicht der Burner vor dem Herrn ist. Der Death Metal Veteran darf sich durchaus an den Stücken ergötzen, es gibt aber auch deutlich ausgefeiltere Kost aus diesem Bereich. Somit komme ich zum Schluss: Grundsolide, aber auch nicht die qualitative Perfektion vor dem Herrn.

Tracklist:

01. Intro
02. Purgatory Freeze
03. Reborn at War
04. Doom’s Trooper
05. Solis Impulsio
06. The Blind Quest
07. Symbolic Sedition
08. Intro Dementia
09. Pawn of Faith

Besetzung:

Yoan „Sckib“ Schieber (guit)
David Remy (voc)
Céline Defernez (bass)
Olivier Pierret (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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