Band: Path Of Samsara
Titel: Black Lotos
Label: 7Hard
VÖ: 2012
Genre: Rock / Alternative
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Also bei der Betrachtung von Path Of Samaras Label Debüt „Black Lotos“ denke ich eher an so eine CD bei der man gleich mit Meditationen oder so etwas ähnlichem los legen kann. Das wäre überhaupt nicht meine Baustelle, wenn da nicht beim Beipackzettel was anderes stehen würde. Ist ja normalerweise bei mir so dass ich so etwas sofort in die Ecke lege. Solche Fehler sollte man nicht begehen, kommt aber doch an und ab wieder mal vor. Bei Path of Samsara hab ich mir das genauer überlegt, lag wohl auch daran das die Abbildung was Mystisches hatte. Ah vom Tattoo Künstler Gerhard Wiesbeck stammt es, na dann verwundert es mich noch weniger das es eine gewisse Anziehungskraft hat.

Auch beim Anlaufen des Intros wird man das mystische Gefühl nicht los, wenngleich das sehr dunkel-trüb rüber gebracht wird. Hat immer so einen Reiz solch amtliche Einstimmungsaktionen.

Folgt demnach aber nun etwas dergleichen? Nein überhaupt nicht, denn die Truppe ist von einem komplett anderen Kerbholz geschnitzt und so schallen alsbald amtliche Rock Rhythmen und werden mit etwas Echo artig ausgerichteten Vocals verfeinert. Demnach also eine Irreführung? Für mich total, denn dass sich so etwas hinter der Verpackung verbirgt hätte ich niemals gedacht. Einerseits baut die Formation auf eine Old School lastige Rock/Metal Rhythmik verfeinert diese aber mit leichten, modernen Soundzügen. Die Fusionierung ist ihnen sehr gut gelungen und so kann man nicht von einem zu starken nacheifern des 80er Sounds sprechen. Stimmlich würde ich, ob dies nun ein Frevel ist oder nicht sogar sagen hat der Frontmann Ähnlichkeiten mit Billy Idol in seinen jungen Tagen. Kommerzielle Ausrichtung? Durchaus nicht, sicherlich gehen die Stücke lockerer in den Gehörgang, aber von einer zu breitentauglichen Einstufung würde ich abraten. Vielmehr wird auf einen breit gefächerten Soundklang gebaut, welcher eben superb rein geht. Nicht verbissen wird hier der Tradition oder der Moderne nachgeäfft, nein die Kapelle versteht es neue Akzente zu setzen und sie mit alten, wie auch adretten Neuerungen zu vermischen. Dass man dadurch sehr erfrischend rüber kommt versteht sich von selbst. Zu Happy darf es nicht klingen ist wohl die Devise des Trios und so wird einerseits starke Melancholie geboten und auch ein gewisses Ausmaß an psychodelischen Beats sind zu vermelden. Zu wirr oder gar übertrieben werden letztere nicht eingesetzt und so kann man sich das Mischkonzept sehr locker anhören ohne das man dabei sofort von zu schrägen, als auch komplexen Soundallüren erschlagen wird.

Fazit: Breit gefächertes Rockalbum zwischen Tradition und Modern. Das gewisse Ausmaß an Melancholie setzt dem Ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Gelungen und sehr stark umgesetztes Konzept, welches eine breite Palette von Rockfans begeistern wird.

Tracklist:

01. 11 1:02
02. Black Lotos 4:55
03. Queen of Skulls 4:52
04. Lighthouse 5:25
05. 13 0:51
06. A Flame Rising 6:47
07. Fields of 1000 Fires 6:24
08. Prayer to my Mother beyond 3:04
09. The Altar 6:33
10. 21 1:26
11. Mahakala 5:57

Besetzung:

Benjamin H. (voc & bass)
Niko B (voc & guit)
Sebastian H. (guit)
Benjamin K. (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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