Band: Crazy Lixx 
Titel: Riot Avenue
Label: Frontiers Records
VÖ: 2012
Genre: Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten

Seit 2002 lärmen die Schweden melodisch hardrockig im feinsten Modern-Sleaze-Style, ohne dabei Anleihen des Genres aus den Geburtstunden der 80er zu vergessen, bzw. auszulassen. Als Vergleich dienen hier etwas gemäßigtere HARDCORE SUPERSTAR oder CRASHDIET, aber sie setzen ihren Outputs ihren eigenen Stempel auf. Nicht umsonst gelten CRAZY LIXX zu recht zu den Vorreitern, wenn nicht sogar zu den Mitbegründern der „New Wave Of Swedish Sleaze Metal“ und den Titel verteidigen die Jungs wieder einmal fachgerecht. Die Musik, welche gerade meine hocherfreuten Membranen groovend zum Vibrieren bringt, kommt schmerzfrei und simpel rüber, d.h. einmal gehört und man singt gut gelaunt mit. Unkompliziert und gradlinig rockend, mal schneller-mal stampfender, gefühlvoll balladesk, ist alles vorhanden, was eine rockende Party braucht/ausmacht, ggf. sogar erst entfacht. Die erste Singleauskopplung „In The Night“ ist eindeutig das schwächste Lied auf dem Album, also bitte nicht abschrecken lassen weil man sonst wirklich einen Garant auf gute Laune verpasst. Das 3. Album der Schweden legt die betriebsinterne Messlatte wieder ein bisschen höher und man sollte auf den nächsten Tour Aktivitäten selbst erleben können, wie die Jungs einen mitreißen, Stiefel und Hüften mitwippen lassen während das Bandana zurecht gezuppelt und einfach nur rockender Spaß verbreitet wird. Ein bisschen schade finde ich, dass es auch auf diesem recht gereiften und gut produzierten Album, kein Song als Oberhammer für die Ewigkeit geschafft hat. Besitzt doch jeder Song seinen Wiedererkennungswert, fehlt doch die sog. Übernummer, um endlich raus aus den Clubs zu kommen und ab in die größeren Venues wandern zu können. Letztendlich ist es aber Clubmucke, die man immer wieder gern hört und weil noch etwas Luft nach oben ist, gibt es von mir verdiente 4/5 Punkte.

Tracklist:

01. Whiskey Tango Foxtrot
02. Young Blood
03. Riot Avenue
04. Fire It Up
05. Downtown
06. In The Night
07. Church Of Rock
08. Heatseeker
09. Sweet, Bad & Beautiful
10. Be Gone
11. Only The Dead Know

Besetzung:

Loke Rivano (bass)
Danny Rexon (voc)
Andy Dawson (guit)
Edd Liam (guit)
Joey Cirera (drums)

Internet:

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