Band: Diabolos Dust
Titel: Demo 2008
Label: Selfreleased
VÖ: 2008
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Recht schnell, still und heimlich löste sich die Formation Flood of Ages auf. Jürgen Dachl der Fronter dieser Truppe stand vor einem Scherbenhaufen und war in den letzten Monaten nicht untätig und hat sich mit Thoni Lini (guit), Stefan Fesser (drums) und Roland Zehrer (bass) verstärkt und zusammen hat man nun Diabolos Dust aus der Asche des Höllenfeuers gehoben. Nun gut die Truppe selbst exsistiert ja bereits seit 2006 wenn man es genau nimmt. Drei brandneue Tracks hat man nun als Demo für die Metalwelt parat und selbige sind ein recht raues und eisiges Kraftfutter. Was hat nun den Jürgen und seine neue Truppe geprägt, die Zusammenarbeit mit Günther Maier ist sicher an ihm nicht ganz spurlos vorüber gegangen und auch etliche härtere Parallelen zu seiner ehemaligen Band sind auszumachen.

„Judgement Day“ ist Track Nummer Uno und gleich hier beweist die Truppe viel Potential. Melodische Elemente treffen immer wieder auf raue, härtere Trademarks und endlich kann Jürgen das raus lassen was er am besten kann. Nämlich die härtere Sau, denn er brüllt herrlich rau und dennoch beweist er auch das er viele klare und besonnenere Passagen bestens meistert und sich in den letzten Monaten gesanglich weiterentwickelt hat. Den melodischen Teil liefert hier vor allem der Seitenhexer der uns so manchen leckeren Riffhappen vor den Latz knallt, bevor der Fronthüne durch sein Brüllen alles wieder in eine recht raue, harte Ecke katapultiert. „Fadin to Grey“ startet mit einem sehr old schooligen Riff, doch gleich im Anschluss brettert die Truppe etwas besonnener. Deutlich mehrere melancholische Elemente dominieren den Anfang, bevor es die Bayern wieder etwas flotter und härter anpacken. Auch bei den Gesangspassagen besinnt sich Jürgen deutlich mehr auf klarere Trademarks. Genau bei diesen verleit er mir bei den melancholischen Parts eine Gänsehaut, welche er mit dem anschließenden Gebrüll nur noch mehr steigert. Zwar sind etliche Eckpfeiler zum alten Brötchengeber vorhanden, doch von denen merkt man nur ganz dezent etwas, denn die progressiven Trademarks hat man nicht mit an Bord genommen. Dadurch ist alles auch etwas leichter, verdaulicher geworden. Auch der zugelegte Härtegrad spielt bei Diabolos Dust eine sehr große und wesentliche Rolle und diesen lässt man auch munter immer wieder die dominante Rolle spielen. „Blood Red Sky“ ist auch schon leider der letzte Track im Bunde. Erdiges Riffing zu Beginn, welches in einen sehr schleppenden, doomigen Bereich übergeht. Zwar stampft man im Anschluss wesentlich mehr, doch nach der Eröffnung die erst nach und nach startet tritt man dem geneigten Fan wieder gehörig in den Allerwertesten. Auch die diabolischen Gesangsverzerrungen sind eine Wucht und ein weiteres mal zeigt uns Herr Dachl das er ein super Shouter ist, der mit seinem wechselnden Organ die Ohren durchputzt. Kann man nur hoffen dass es bald mal ein längeres Album von der neuen Truppe geben wird. Allemal haben es sich Jürgen und seine Jungs verdient, denn ihre Arbeit hat sich ausgezahlt und man hat ein sehr gutes Demo abgeliefert das nichts für Weicheier ist.

Fazit: Diabolos Dust sind für jene denen stupider Power Metal zu langweilig oder zu weich ist. Harter rauer und dreckiger Power Metal wird hier in bester Manier zelebriert der nichts übrig lässt. Ein anspielen sollte man sich auf MySpace der Jungs nicht entgehen lassen.

Tracklist:

01 Judgement Day
02 Fadin to Grey
03 Blood Red Sky

Besetzung:

Jürgen Dachl (voc)
Thoni Lini (guit)
Stefan Fesser (drums)
Roland Zehrer (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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