Band: Elandor
Titel: Loveless Mind
Label: ((echozone))
VÖ: 30.10.15
Genre: Gothic Rock
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Elandor sind mir Platten mäßig bis dato unbekannt, wohl aber konnte ich die Truppe einmal Live erleben und konnte durchaus überzeugen. Wenn man sich die Rezensionen zum Album „Asylum“ durchliest, hofft man wirklich inständig, dass die Truppe hier etliches mit dem neuen Output ausgebessert, sowie nachgelegt haben. Dieser wurde ja eher mittelprächtig bis negativ von den Magazin Kollegen im deutschsprachigen rezensiert.

Fragt man sich auch, ob man die lange Ruhephase gut nutzen konnte, um hier merklich zuzulegen. Vom Trio zum Quintett aufgestockt, geht es nun mit „Loveless Mind“ weiter. Welches bereits das nunmehr fünfte Album ist.

Die Rüsselsheimer legen zu Beginn sehr melancholisch mit einer Mischung aus Industrial, sowie leichteren Gothic Rock Allüren los. Sehr verspielt und dies im Wechselklang zwischen Licht und Schatten. Nach dieser Einleitung werden die Preschen etwas kerniger geschlagen, wenngleich man immer wieder auf leichtere Synthyklänge der einfachen Art zurückgreift. Nicht unbedingt das Non plus Ultra. Gesanglich weiß ich, dass der Fronter viel drauf hat, er kann dies aber beim neuen Album nicht so gut rüber bringen. Etwas Schade, klingt oftmals kraftlos und mindert durchaus den Gesamteindruck.

Was machen Elandor 2015 anders, als andere Genrekollegen? Nicht wirklich viel, man baut auf eine einfach gestrickte und wirklich schon Zick tausendmal, teilweise auch stärker vorgetragene Melange aus Gothic Rock und leichteren Industrial Sounds. Die Spielereien des Keyboards mögen vielleicht vorab etwas durchdachter geklungen haben, passen aber einfach nicht zum straighten Grundsound. Da hört man sicherlich raus, dass die Jungs viel drauf hätten, vermögen es aber einfach nicht dies so gut rüber-zubringen, wie größere Szenekollegen.

Der Burner vor dem Herrn ist den Rüsselsheimer nicht geglückt, man hätte viel Potential, kann es aber einfach nicht auf den Punkt bringen. Der Wechsel zwischen tiefgründig und etwas klareren Momenten gelingt nur mangelhaft bis gar nicht.

Fazit: Elandor bieten mit „Loveless Mind“ ein Gothic Rockalbum unter vielen. Das es definitiv bessere in den letzten Jahren gegeben hat, macht die Sache umso schwerer für sie, denn die Konkurrenz schläft einfach nicht. Hier hat man, und dies obwohl man Album Nummer fünf vorlegt einfach noch viel nachzulegen. Sorry, aber mehr als Durchschnitt ist da echt nicht drinnen. Da fehlt einfach der zündende Funke und man plätschert einfach nur so vor sich hin.

Tracklist:

01. The Unforgotten 01:35
02. Loveless Mind 03:55
03. Ohne Dich 04:44
04. Obscura 04:51
05. Rising Fear 04:06
06. Tales Of Hearts 05:13
07. Her Song 05:13
08. Desire 04:17
09. Withering Pureness 04:03
10. Cold Funeral 06:43
11. Shattered Hope 03:41
12. Redemption 03:46
13. The Light 05:09

Besetzung:

Mammut (bass)
Elias (drums)
Pat (guit & voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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