Band: Fallen Arise
Titel: Adeline
Label: ROAR / H’art
VÖ: 23.10.15
Genre: Symphonic Gothic Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die 2009 gegründete und aus Griechenland stammende Female fronted Symphonic Metal Formation, dürfte hierzulande wohl weniger bekannt sein. Persönlich ist mir die Formation durchaus ein Begriff, denn ihr Machwerk „Ethereal“ aus dem Jahr 2013 hat bei mir gut punkten können. Nun legen die Griechen nach und man darf gespannt sein, was sie diese mal für die geneigte Hörerschaft parat haben und ob es ihnen wohl gelingt abseits von Griechenland bei den Symphonic Metal Heads Anklang zu finden.

Dass es die Truppe vermag, abseits der stümperhaften Genrekollegen überzeugen zu können und das im ganz großen Stil haben sie eben bereits 2013 bewiesen. Nach dem epochalen, aber auch sehr dunklen Intro unterstreicht man es. Man hat es nach wie vor drauf die Hörerschaft des Genres begeistern zu können.

Während viele Kollegen Szeneveteranen nacheiern, haben die Griechen eben eine sehr eigenständige Spielweise drauf. Die leicht modernen Akzente die an und ab hindurchblitzen, passen wie die Faust aufs Auge und gehen durch und durch. Das klingt super erfrischend und die Stimme der Fronterin ist einfach nicht jener eine Lalltante, die sich hier durchs Geschehen hindurch jodelt. Nein sie beweist, dass man auch mit bodenständigen Gesängen für tolle Betonungen im Sound sorgen kann. Die Doublegesänge mögen an sich was das Konzept betrifft nicht neu sein, wohl aber kommen sie mitreißend erfrischend daher.

Dass man hier und da auch steifere Power Metal Aktionen ansetzt finde ich toll und die Arrangements wurden sehr stimmig in Szene gesetzt. Darüber streut man immer wieder dunklere Ansätze, welche dem Gesamtkonzept einen letzten Schliff verleihen.

Der Wechsel zwischen guten, knackigen, vorantreibenden Nummern, sowie symphonisch-bombastischen Unterstützungen wurde gut ausgewählt. Die daraus resultierende Berg und Talfahrt ist gekonnt und weckt das Interesse durch die Bank.

Warum eben andere Kollegen hier immer mehr die Kitschecke aufsuchen verstehe ich nicht, denn mit dem neuen Machwerk von Fallen Arise beweisen die Griechen, dass es auch anders geht. Man braucht keinen x-ten Leaves Eyes oder Nightwish Klon. Neuerungen und frische Aktionen braucht das Genre und davon haben Fallen Arise reichlich.

Fazit: Wirklich gut gemacht und man hat sich gegenüber dem Vorgänger merklich steigern können. Wer mal frischen Wind in seiner Genresammlung braucht, der ist mit den Griechen Fallen Arise durchaus gut beraten.

Tracklist:

01. Prologue in D Minor
02. The Curse of Adeline
03. We’re Becoming Gods
04. Divine Bride
05. Silent Weeping
06. The Heart of the Damned
07. My Last Breath
08. White Crystal Angel
09. Funeral
10. Music Box
11. As Far the Memory Remains
12. Oceans of Time
13. Epilogue

Besetzung:

Spyla (voc)
Chris (voc)
Gus (keys)
Frangiskos (guit)
Αggelos Mal (bass)
Thanos (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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