Band: Eyehategod
Titel: Eyehategod
Label: Century Media Records
VÖ: 2014
Genre: Doom Metal, Sludge
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Eyehategod sind aufgrund ihrer 25-jährigen Band ein Fixstern für jeden Slude Metal Fan. Dass man seit beinahe 15 Jahren kein neues Full-Length-Album mehr veröffentlicht hat lässt wohl auf vieles schließen, wohl lag es auch an Schlägen, welche das Bandgerüst erschüttern ließen. Persönlich nimmt man das mal so hin und denkt, dass die Jungs nach all ihren Rückschlägen wohl eine ausgereifte Neuauflage bringen wollen. Abseits jeglichem Kommerz und mit viel Vorzeigeprestige. Die Wartezeit hat man durchaus genutzt, um erneut alles in Bewegung zu setzen. Zwischen Punk artigen Vibes und Punshes, wie auch dem urtypischen Sludge Bereich wird eine reichhaltige Mischung gebot. Dreckig und derb soll es dabei sein und mit viel Schlamm werden die Burschen Anno 2014 auch um sich. Die Soundzüge aus dem 70er Soundbereich sind wohl dabei, dennoch klingt man nicht zu altbacken. Dies dürfte vor allem Fans dieser Richtung gefallen, welche zwar Sludge Verehrer sind, wohl aber mit dem 70er Sound nicht viel anfangen können. Jenseits jeglichem Klischee hat man es einfach geschafft den eigenen Charme weiterhin beizubehalten und diesen sogar noch auszubauen. Der Spirit geht dabei aber niemals verloren und somit wird uns ein gut gemischter Brocke der Bereiche Sludge, wie auch Doom Metal vor den Bug geworfen, sodass die Erde einfach erbebt und dies aber langanhaltend, mit einer enormen Nachwirkung. Bis in die tiefste Magengrube bohren sich die Jungs vor und lassen dabei niemals locker. Besonders gute finde ich persönlich die ausufernden Rhythmuswechsel. Denn von wirklich tief runterziehenden Parts und Tracks, wie auch sehr aufrüttelnden Bereichen wird einfach alles geboten. Somit können die Jungs ihrem Status mehr als nur gerecht werden und knüpfen meiner Meinung nach dort an, wo sie uns vor gut 15 Jahren zurück gelassen haben. „Dopesick“ mag wohl ein Meilenstein in diesem Genre sein, doch mit ihrem neuen Album können sie nicht minder ein Eisen vorlegen, welches nicht dieselbe Klasse hätte. Würde sogar sagen, dass man frisches Blut geleckt hat und für jeden Sludger einfach das in der Hinterhand hat, was dieser einfach für das tägliche Leben braucht, vor allem denke ich da an die Zeit im Bereich nach der Arbeit. Teils chillig und dann wieder voll auf die Hucke, ja so muss Abwechslung in diesem Style einfach schallen und das tut es auch, im ganz großen Stil.

Fazit: Die Herrschaften werden ihrem Status mehr als nur gerecht und die Wartezeit hat hoffentlich nun ein Ende, denn durch diesen Silberling offerieren uns die Rabauken bestes, abwechslungsreichstes Kraftfutter.

Tracklist:

01. Agitation! Propaganda!
02. Trying To Crack The Hard Dollar
03. Parish Motel Sickness
04. Quitter’s Offensive
05. Nobody Told Me
06. Worthless Rescue
07. Framed To The Wall
08. Robitussin And Rejection
09. Flags And Cities Bound
10. Medicine Noose
11. The Age Of Bootcamp

Besetzung:

Mike IX Williams (voc)
Jimmy Bower (guit)
Brian Patton (guit)
Gary Mader (bass
Joey LaCaze (drums album)
Aaron Hill (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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