Band: Fallen Angel
Titel: Crawling Out Of Hell
Label: Killer Metal Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Da hat sich aber jemand ziemlich viele Stücke bereit gemacht. Ein sogenanntes Riesenwerk mit 20 Tracks wird uns von den um New York beheimateten Fallen Ange serviert. Die Jungs wollten wohl Money for Value bieten. Mal genauer im Netz geforscht, kommt man gleich drauf, dass dieser Rundling gar nicht mehr so neu ist. Bereits 2010 erschienen legt man diesen neu auf. Mittels Killer Metal Records hat man nun jemanden in der Hinterhand, um es auch fürs restliche Europa schmackhafter zu machen. Dies muss man auch, denn der wahre Verfechter des Modern Metal hat hier genau das, mit dem er seine Einschlafpraktiken erledigt bzw. seine tägliche Medizin. Mit viel Old School lastigem Flair haben die Amis hier einen guten Schuss aus dem NWOBHM ins Boot geholt. Passt sehr gut, wenngleich es ja sehr viele Kollegen gibt, welche auch nicht zu minder und in guter Qualität Maiden Melodien verheizen wie die Kohle bei einer Dampflok. Vergleiche mit den Kollegen von Steel Prophet sind insoweit naheliegend, da Steve Seniuk, wie der Bruder von Rick Mythiasin klingt. Auch rhythmisch werden ähnliche Preschen geschlagen, wenngleich Fallen Angel an und ab oftmals einen sehr breiten Schuss aus dem hymnischen, ja sogar oftmals aus dem monumentalen Bereich hinzufügen. Blickt man auf das Foto der Band glaubt man, dass allesamt hier dem King Diamond Konkurrenz machen wollen. Auch hier gibt es ähnliche Wechsel seitens des Gesangs, sprich extrem hohe Shouts, wie auch tiefere Tonlagen. Dennoch haben die Amis überhaupt nichts mit ihnen, außer vielleicht dem Outfit zu tun. Hier wird fast astrein die Old School Schiene gefahren und das lässt die Unterhaltung für den Kuttenträger sehr stark nach oben schnellen. Viele Priest artige Shouts wurden gelungen mit ins Boot geholt und somit darf man eigentlich schon von einer Neuauflage des NWOBHM made in the USA sprechen. Dennoch klingt der Rundling deutlich variantenreicher. Dies liegt auch an vielen monumentalen Stopps und einer reichhaltigen Rhythmik zwischen Power, Heavy und Speed Metal Attacken. Die Solis kommen zum richtigen Zeitpunkt und niemals wird zu arg gefrickelt. Alles steht und liegt am rechten Fleck und das macht die Amis mit ihrem Meisterwerk so einzigartig. Ja es ist also noch möglich hier deutlich weiter vorne mitzumischen und nicht wie der x-te Abklatsch oder Aufguss der großen, traditionellen Bands zu klingen. Das Herz dieser Metal Recken pumpt amtlich Eisen durch die Venen und mit solch einer Neuauflage des Debüts erhofft man sich doch hier im alten Europa, das hier alsbald was Neues von den Jungs alsbald folgen wird. Der vorliegende Silberling überbrückt allemal die Zeit bis dahin, denn besser könnte man nicht vorstellig werden.

Fazit: Feinstes Stahlkraftfutter in vielen Belangen des Old School Heavy Metal. Jenseits jeglicher Kompromisse und Neuerungen verfechten Fallen Angel alles was den Titel Neu hat. Gut muss man nicht ernst nehmen, dennoch schallt diese Scheiblette für jeden der irgendwo was mit den genannten Bands was anfangen kann genial.

Tracklist:

01. Crash to oblivion
02. Sinner’s vengeance
03. March into hell
04. Blood on my soul
05. The grinding wheels of war
06. The reapers shall gather
07. Arrival
08. Darl lord
09. Darkness
10. The one who wlaks alone
11. The answer
12. Respiration desperation
13. The neutral zone
14. Life or death
15. On and on
16. Ashes to ashes
17. Leaving it all behind
18. Watching
19. Sad wings
20. Grant me peace

Besetzung:

Steve Seniuk (voc)
John Cruppe (guit & keys)
Robb Lotta (guit)
Joe Surace (bass)
Frankie Quaggs (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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