Band: FM
Titel: Heroes and Villains
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 2015
Genre: AOR
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

FM sind eine Rockband in der Qualitätsmarke von Whitesnake, Foreigner und Konsorten. Somit deutlich das AOR Gefilde, wenngleich man oft einige Songs eher im massentauglichen Eck bzw. auf Samplern ähnlicher Art wieder findet. Gut beschäftigt man sich intensiver mit der Truppe so wird man feststellen, dass ihnen im Gegensatz der genannten Gernekollegen der komplette Weltdurchbruch nicht so geglückt ist. Wenn man AOR nennt bzw. die ersten Wurzeln so kommt man eher auf Survivor, Foreiner und dergleichen. FM wird da oftmals nur von sehr eingeschworenen, wissenden Fans genannt. Keine Frage, dass man sich dann als unwissender die Frage stellt, ja sind die schon die gleiche Klasse? Ja, wenngleich sie nicht so die Möglichkeit hatten hier Akzente im Filmmusikbusiness Fuß zu fassen. Wie auch immer nach Rockville II sind drei Jahre vergangen und nun stehen die britischen Rocker mit „Heroes and Villains“ auf der Matte. Eher gemäßigt waren die Rezensionen zum Vorgänger und somit war meine Person auch etwas skeptisch was die Fortsetzung betraf. Nun gut mit dem Opener „Diggin Up the Dirt“ bieten sie einen sehr shakigen Rocker, welcher an die Frühtage von Bon Jovi erinnert. Durchaus gutes Klangfutter und als Start ein guter Griff. Die radiotauglichen Schritte der Formation sind anno 2015 sicherlich nachvollziehbar, aber für meinen Geschmack würden hier und da rauere Ecken und Kanten deutlich besser wirken. Durch die zu glatt polierten Songs klingt das Album eben sehr weichgespült. Abgesehen vom wirklich tollen Start auf diesem Album, verdingt sich die britische Rockformation eher im Midtempobereich, obwohl man eben durch den ersten Song weiß, dass die Truppe merklich mehr kann, als auf bieder-brav durchs Programm zu führen. Hat man an Power oder Klasse verloren? Nun die Klasse mag an sich schon noch vorhanden sein, nur die Luft scheint einfach bei den Briten raus zu sein. Mehr Pfiff und Kraft wäre sicherlich angebracht gewesen, als Ewiggestrig die schnulzigen Sachen auszupacken. Man fragt sich ob man FM zum alten Eisen geben muss, oder ob die Jungs noch einmal die Kehrtwendung schaffen. Das sehr belanglose „Heroes and Villains“ ist nicht der Burner und es wäre für die Zukunft der Band besser bestimmt, mal wieder mehr Schwung ins Geschehen zu bringen.

Fazit: Es gibt wirklich nach wie vor tolle, altgediente AOR Bands. Die Maße versieht einen guten Job und tendiert immer dazu frischen Wind ins Geschehen zu bringen. FM sind eher da im Hintertreffen und hinken ihren Altkollegen merklich hinterher. Ein durch die Bank kraftloses und belangloses Album. Wirklich schade, denn da hätte man aufgrund des Status einfach mehr erwarten können.

Tracklist:

01. High
02. Bad Addiction
03. Guilty
04. Desolation Station
05. Runaway Train
06. Living For The Weekend
07. Forever And A Day
08. Paradise Highway
09. Brother Take Me Home
10. Last Chance Saloon

Besetzung:

Steve Overland (voc & guit)
Merv Goldsworthy (bass)
Pete Jupp (drums)
Jem Davis (keys)
Jim Kirkpatrick (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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