Funeralglade – May The Funeral Begin

Band: Funeralglade
Titel: May The Funeral Begin
Label: Inverse Records
VÖ: 18.08.17
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3/5
Written By: Robert

Funeralglade-May-The-Funeral-Begin-album-artworkDie Melo-Deather Funeralglade aus Turku, Finnland, bestehend aus fünf blutjungen (16 bis 18 Jahre) Musikern. Die junge Leidenschaft vermag man uneingeschränkt mit Einflüssen aus vielen verschiedenen Genres wie Melodic Death Metal, Deathcore, Groove Metal und Black Metal vereinen. Dennoch muss man sagen, die dominante, treibende Kraft ist der melodische Todesblei. Kombination miteinander zu verbinden, scheint der Jungspundtruppe durchaus zu liegen und man unterstreicht durch die Bank ein gekonntes, technisches Händchen. Verzweiflung, Sehnsucht bis zum Hass sind Gefühlsschlagwörter, welche die Finnen in ihren Sound mit einbauen. Nun, weil es gerade eine Band aus Finnland ist, glaubt man sogleich, es handle sich um eine Vielzahl von Truppen, welche ihren großen Vorvätern a la Children of Bodom nach eiern. Dem ist in diesem Falle nicht so, denn von den großen haben sich die Jungs gar nichts abgeguckt. Vielmehr versucht der Bandtross das eigene Ding auf Gedeih und Verderb durch zuziehen. Herausgekommen ist eine äußerst verspielte Truppe, welche zwar noch am Beginn ihrer Karriere steht, es dagegen enorm intus hat.

Folglich gleich der Duchstarter? Nun geradeso weit wollen wir auch nicht gehen, infolge gegenüber einer außergewöhnlich harten Konkurrenzkapellenfront in diesem Bereich muss man erst bestehen. Groove und verfeinerte Melodie mögen zwar im Falle der Finnen gekonnt ins Gehör gehen, sind im Gegenzug zu anderen Nachwuchstruppen noch etwas holprig. Bedeutet nichts Anderes, man merkt schon an, dass die Jungs auffallend jung sind, im Gegensatz dazu noch lernwillig sind bzw. bereits über ein gutes Wissen im Melo-Death verfügen. Dieses Konzept gilt es nun weiter auszubauen, bekanntermaßen vorliegend haben die Burschen eine gute Keule parat, zwar ist noch viel Luft nach oben hin offen. Gewisse, massiv progressive Schübe sind ein guter Garant für einen gekonnten Wechsel, klingen im Falle von Funeralglade noch merklich holprig und folglich ruppig.

Rhythmisch avancierte, harte Gitarren-arbeit, stets treibende Double-Bass Aktionen und kraftvolles Growling sind absolut ein guter Anfang, mit dem man demgemäß manchen Fan des Genres überzeugen kann. Für ein komplettes Durchstarten ist man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht, da die Konkurrenz nicht schläft und erst in den letzten Monaten gekonnte Silbereisen vorgelegt hat.

Fazit: Aller Anfang ist schwer, wenngleich die finnischen Jungspunde mit ihrer Debüt EP auf jeden Fall etliches drauf haben.

Tracklist:

01. Shadow of Misery
02. Death (Only Way Out)
03. Hollow
04. Cadence of the Aching Breath
05. A Bedtime Story: Bloodlust
06. Paincauser

Besetzung:

Otto Mäkiniemi (voc)
Kalle Roine (drums)
Aleksi Nieminen (guit)
Tony Ewart (guit)
Matias Kartemo (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.