Band: Gameface
Titel: Now Is What Matters Now
Label: Equal Vision Records
VÖ: 2014
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Die Südkalifornier Gameface gibt es bereits seit 1990. Seit ihrem letzten Werk „Four To Go“ aus dem Jahr 2003 sind aber bereits 11 Jahre vergangen. Mit „Now Is What Matters Now“ kehren die Jungs wieder zurück auf die Bühne. Ihre Mischung aus sachlichen Alternative Rock Attitüden sind wirklich toll. Bereits dafür bekannt, zieht man aber beim neuesten Album wirklich alle Register. Ihre Herkunft können die Jungs nicht verleugnen. Mir ist schon bewusst das Country nicht jedermanns Sache ist, doch viele junge Kapellen aus diesem Eck der Staaten legen hier neue Maßstäbe. Die Jungs von Gameface sind jetzt nicht die Juggernauts himself, haben aber viele Einflüsse, die eben von den Kollegen der verpönten Musik verwendet werden. Würde sogar so weit gehen, dass man hier einige engere Parallelen zu Brantley Gilbert ausmachen kann. Weitaus nicht so breitentauglich gehen diese Jungs hier ans Werk, aber eben mit einer durch und durch ähnlichen Klasse. Weiters sind kleiner Modern Rock Attitüden gepaart mit leichtem Ska Punk eine Mischung die etwas unkonventioneller klingen. Dies unterstreicht einfach den Einfallsreichtum der Amis und man differenziert hier alle Linien, vermischt diese aber so gekonnt sodass man sehr süchtig vor dem Player hängt. Die dadurch entstandene Thematik mag vielleicht in den Staaten breitentauglicher sein, bei uns ist dies ein Gewässer wo sich nur wenige hinwagen. Warum? Keine Ahnung, denn dieser Spirit aus dem Süden ist nur wenigen europäischen Vertretern hold so gut umgesetzt zu werden. Der Charme hinter den Stücken steckt an und man sitzt frohlockend da, stets mit einem Fuß beim Aufstehen, denn diese Partykracher gehen bis tief unter die Haut.

Fazit: Wirklich geiler Sound den die Südkalifornier hier auf ihrem neuesten Werk produziert haben. Mischung, Stimmung, wie auch das nicht zu solide Werken machen diesen Langstreich zu einem Meisterhappen. Ansteckungsgefahr sehr groß und für Fans von amerikanischen Alternative Sachen, mit einer Südstaatenprägung ein um und auf für die Sammlung.

Tracklist:

01. Come On Down
02. Swing State (ft. Frank Daly of Big Drill Car)
03. Regular Size (ft. Frank Daly)
04. Now (ft. Jon Bunch of Sense Field)
05. Picture Day (ft. Kay Hanley of Letters To Cleo)
06. Lifetime Achievement Award
07. Always On (ft. Arty Shepherd of Errortype:11)
08. Save Your Words
09. The Quiet Type
10. Frames
11. My Troubled Half

Besetzung:

Jeff Caudill (voc & guit)
Todd D. Trout (guit)
Steven Sanderson (drums)
Guy Julian (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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