Gonoreas – The Mask Of Shame (CD Review)

Band: Gonoreas
Titel: The Mask Of Shame
Label: Sonic Revolution
VÖ: 2013
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Gonoreas stammen aus dem idyllischen Aargau und liefern uns mit „The Mask Of Shame“ ihr viertes Langeisen. Gegründet noch als Hard Rock Truppe, hat man sich mittlerweile sehr stark dem Power Metal zugetan. Wir alle wissen, dass in diesem Stylebereich hier sehr schwierig ist noch Blumen einzuheimsen. Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Kommt ja immer drauf an wie es umgesetzt wurde. Was erwartet man? Nun ganz klar knackigen Rhythmus, guter Gesang und Fäuste wie auch Bangerbares Material. Wird dies auch von den Schweizern praktiziert? Ja wird es und da muss man gleich sagen, die Burschen aus unserem westlichen Nachbarland haben es gut drauf, wie viele andere Kollegen aus der kleinen Schweiz. Vergleiche mit großen Bands will ich mal gar nicht anstellen, da hört man etliche raus, dennoch zeigen die Jungs viel Eigenständigkeit. Vom Grundrhythmus würde ich da noch Destillery sagen. Wie auch die deutschen Kollegen werden Iron Maiden artige Attitüde aufgegriffen und klangvoll zu einem eigenen Sound umgesetzt. Auch kann man in Richtung Schweden verweisen, denn auch hier scheinen die Jungs einige Einflüsse aufgeschnappt zu haben. Das man schon seit 1994 im Geschehen ist hört man, denn die Formation zeigt sich von einer sehr gereiften Art und Weise, erstellt sich mir die Frage als Power Metal Liebhaber, wieso ich nicht schon viel früher etwas von den Herrschaften gehört habe. Die kunterbunte Mischung wurde gut unter Dach und Fach gebracht und lädt ein, ein kühles zu trinken und sich und seine Birne amtlich zu den Klängen durchzuschütteln. Solide Handwerkskunst des Power Bereichs, welche mit viel Detailverliebtheit umgesetzt wurde. Die steten Tempowechsel sind gekonnt eingefädelt worden und somit bietet die Formation nicht nur viel Unterhaltung, nein auch die Abwechslung wurde ausgeklügelt umgesetzt. Persönlich muss ich sagen wissen die Herrschaften, wie eine amtliche Abrissbirne klingen muss, auch vor ruhigeren Nummern schreckt man nicht zurück und bietet dabei ebenfalls einiges. Die Vergleiche mit Destillery werden bis zur Mitte hin immer klarer und genau deshalb geht mir das Material ungemein gut in den Gehörgang rein. Der klassische Power Metal hat mit dieser Formation nicht nur einen weiteren Nachschub bekommen, nein, diese Truppe vermag weit mehr, denn ihre Spielklasse ist wirklich hochwertig. Hier passt einfach alles, gute Rhythmen, satte Klänge und ein markerschütternder Gesang, welcher eben mit viel Aussagekraft, in bester Kombination die heimischen vier Wände zum Beben bringt.

Fazit: Wirklich tolles Power Metal Album, welches sich wohl noch länger in meinem Player sein Runden drehen wird. Die genannten Genre Freunde seien hier versichert einen guten Griff zu tun sich solch ein tolles Power Metal Machwerk zu sichern.

Tracklist:

01. The Depths Of The Barents Sea
02. Kursk
03. Veins
04. The Mask Of Shame
05. Breathe Again
06. Devil At The Crossroads
07. Still In My Heart
08. Serpents
09. Soulstealer
10. Red Horizon

Besetzung:

Leandro Pacheco (voc)
Damir Eskic (guit)
Larissa Ernst (guit)
Pat Rafaniello (bass)
Stefan Hösli (drums)

Internet:

Gonoreas Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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