Band: Hegeroth
Titel: Three Emperors‘ Triangle
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Melodic Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die polnischen Melodic Black Metaller Hegeroth sind mir durch ihre 2012 veröffentlichte EP durchaus ein Begriff. Nach gut zwei Jahren Pause hat man nun endlich mit „Three Emperors‘ Triangle“ ein Full Length Album zusammengezimmert. Das Mischverhältnis ist durchaus qualitativ und wurde mit einer Vielzahl an anderen Genretechniken angereichert. Man könnte jetzt sagen, ja Melodic Black Metal, dann klingt das irgendwie nach Dimmu Borgir. Nun gut, kleinere Ingredienzien mögen zwar vorhanden sein, doch die Polen legen mit ihrem Full Length Debüt durchaus Maßstäbe, wie man eben das Ganze sehr innovativ aufwerten sollte. Die drückenden Thrash Parts, wie auch einige sehr speedige Death Metal Attacken hat man zu einem Gesamtsound fusioniert welcher ordentlich durch die Boxen donnert. Etwas schmälernd sind aber die Symphonic Parts, denn diese sind nicht zu angelehnt bzw. handübergreifend mit den sehr schroffen Vibes, wo es richtig zur Sache geht. Auch einige wilde Solifidlereien sind nicht das Gelbe vom Ei. Allerdings ist gut 2/3 der Stücke von einer sehr dominanten Stimmung geprägt und hier gibt es nur eines, alles niedermetzeln was sich den Burschen aus Chorzów, Silesia in den Weg stellt. Produktion als auch der folglich geprägte Sound ist sehr gut und vermag die Truppe sehr druckvoll erscheinen zu lassen. Das Konzept an sich mag nicht die Neuerfindung sein, allerdings haben die Polen und ihr Material durchaus ihren Reiz und vereinigen einige Genrefans vor dem Player. Denn aufgrund der breit gefächerten Mischung kann man Melodic Death, Black Metaller, als auch Thrash Metaller vereinen. Somit stehen alle Zeichen bei Hegeroth auf Sturm und als Debütwerk kann man das angestrebte und vorliegende Konzept als gut sehen. Allerdings um im Haifischbecken zu überleben zu können, bedarf es noch einiger Nacholarbeit, vor allem die Synthysounds und Arrangements müssten etwas handübergreifender schallen, dann wäre diese Truppe ein absolut brillanter Act in diesem Genrebereich.

Fazit: Gute Mischung im Melodic Black Metal Bereich, welcher durchaus viel Wiedererkennungswert hat und mit vielen sehr erfrischenden Vibes ordentlich aufstachelt. Die Kehrseite der Medaille sind aber die Hintergrundarrangements, welche oftmals nicht richtig dazu passen und den Gesamteindruck doch merklich schmälern.

Tracklist:

01. The King on Thrones 05:40
02. The Enforcer 05:23
03. The Slaves of War 04:36
04. Breath of the Night 04:58
05. Lake of Tears 05:45
06. The Mirror 04:12
07. Forgotten Place 04:57
08. Dancing in the Morgue 04:28

Besetzung:

Bila (voc)
Ulf (guit)
Bene (guit)
Tail (keys)
Fen (bass)
Kele (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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