Band: Imperium
Titel: Dreamhunter
Label: AOR Heaven
VÖ: 18.03.16
Genre: Melodic Rock/AOR
Bewertung: 4/5
Written by: Totti

IMPERIUM aus Finnland sind, bzw. ist keine Band im herkömmlichen Sinne sondern ein eher typisches Melodic Rock / Hard´n´Heavy Projekt, entsprungen aus den musikalischen Tiefen des Hirns von Mika Brushane (Strike).

Mika selbst ist kein Unbekannter, er schrieb und produziert viel für befreundete Bands, und trommelt selbst. Sein bevorzugter Stil ist hörbar der Melodic Rock, der auch manchmal melodisch-metallische Sphären erreicht, beherrscht aber auch jazzige Sounds. Natürlich mit einer kleinen Brise 80er versetzt… 😉

Er schrieb, komponierte, spielte und sang die Songs alle allein ein, holte sich aber klugerweise jede Menge Gäste aus der illustren skandinavischen Szene hinzu, die dem Ganzen sozusagen die Krone aufsetzten.
Ein paar Namen gefällig?

Pasi Rantanen (u.a. Thunderstone, Warmen, Strike), Markku Kuikka (u.a. Kenziner, Status Minor), Nisse Nordling (u.a. Dirge Eternal, Dreamtale) und noch einige mehr, leisteten ihren Beitrag zu „Dreamhunter“, welches übrigens vom „legendären“ Mika Jussila gemastert wurde. Er zeigt sich auch verantwortlich für´s Mastering von Bands wie Nightwish, Stratovarius, Children Of Bodom, usw.

Soweit die wichtigsten Fakten, was gibt es nun explizit zu hören?

Wie bereits beschrieben, gibt es natürlich Melodicrock auf die Ohren, der sehr gut ins Ohr geht, aber leider keine tiefen Spuren hinterlässt-aber auch nicht nervt oder weh tut!

Recht unspektakulär musiziert Mika quer durch sein bevorzugtes musikalisches Spektrum, macht dabei auch keine schlechte, aber auch keine überraschend-überragende Figur.

Genrefreunde sollten dem unbedingt Gehör schenken, denn der gute Mann spielt auch geschickt mit AOR-lastigen Melodien, die zum Beispiel dafür sorgten, dass mir der Song „Heaven Is Falling“ auch nach übermäßiger Beschallung nicht mehr aus den Kopf gehen will.

Nach der Erfahrung hörte ich das Album immer wieder und wieder, zu sämtlichen Gelegenheiten.
Es fing auch nicht an zu langweilen, aber bis auf den eben genannten Song und den Titeltrack „Dreamhunter“, wäre bei mir nix auf dem „Mixtape“ gelandet, trotz vieler tollen Melodien und Chöre.

Leider vieles zu durchschnittlich, wobei ich auch immer anmerken muss: in dem Fall bedeutet es nicht wirklich schlecht! Aber leider schon zu oft gehört und in dem Bereich erschienen in den letzten Wochen Killeralben so daß meine Befürchtung ist, das IMPERIUM wohl etwas in der Menge untergehen werden, was irgendwie auch sehr schade wäre…
Ein gutes Album…eins von vielen…

Tracklist:

01. Dreamhunter
02. Heaven is falling
03. Wasted Years
04. Always Forever
05. Fire & Ice
06. There will be Light
07. 80’s Love Song (a.k.a. Angel Eyes)
08. Reach For The Stars
09. Starlight
10. Victory
11. Finem Vocationem

Besetzung:

Mika Brushane (drums, bass, keys & back voc)

Guests:

Pasi Rantanen (voc & guit)
Markku Kuikka (voc & guit)
Nisse Nordling (voc)
Samuli Federley (guit)
Toni Huovinen (guit)
Ade Manninen (guit)

Internet:

Imperium @ Facebook

Share.

About Author

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close