Band: In Legend
Titel: Stones At Goliath
Label: Eat The Beat Music
VÖ: 2015
Genre: Piano Rock/Pop
ohne Bewertung
Written by: Daniel

Mich würde echt interessieren, wer nur wegen der Stilbeschreibung auf dieses Review geklickt hat… .
In Legend wurden 2010 von Van Canto Drummer Bastian Emig gegründet, der hier den Part des Sängers übernimmt und seine Vision von rockigen Sounds mit dem Piano als Leadinstrument verwirklicht.
Was für Puristen grausam klingt, offenbart für tolerante Zeitgenossen einen gewissen Reiz, denn die rythmisch vom Heavy Metal geprägten 14 Songs verwursten Elemente der Klassik genauso  wie Chöre, (Synthie) Pop und Gothic. So rocken Envoys Of Peace, das Sonata Arctica – mäßige Threatened, das an Savatage zu The Wake Of Magellan – Zeiten erinnernde King Of Apathy und Alienation überraschend gut, während der Rest eher in die Alternative/Pop Sparte fällt. Das ist allerdings nicht abwertend gemeint, denn es gibt ja auch noch gute Pop Musik, nur dass diese es selten in`s Radio schafft. Ein Schicksal, dass auch In Legend ereilen wird, denn für die Radiostationen sind Tracks wie Empire Of Concrete und das zwischen Pet Shop Boys, a-ha und Sunrise Avenue befindliche To New Horizons erstens zu lang und zweitens nicht schlecht genug um der Massenverblödung Tribut zu zollen.

Zu bemängeln gibt es an Stones At Goliath zum einen den Gesang, der zwar solide ist und bei den schnelleren Nummer gut passt, beim Restmaterial allerdings seine Grenzen schnell erreicht.
Zum anderen ist dieses Album mit 14 Songs, wie heute leider üblich, ein wenig zu lang geraten und beinhaltet daher mit dem viel zu kitschigen The Voodoo Girl, dem unerträglichen Herzschmerz Epos A 1000 Paper Cranes und dem schief gesungenen – und mit einer LaLaLa  Passage zum fremdschämen ausgestatteten – Monuments Of Eternity drei Totalausfälle.

Insgesamt ein ganz gelungenes Album, das neben Van Canto Fans auch tolerante Melodic- und Symphonic Metal Fans sowie Leute die Popmusik abseits von Angelo Sasso meets Dieter Bohlen hören interessieren dürfte. Auch wenn die beteiligten Musiker auf einen gewissen Background innerhalb der Szene verweisen können, schlussendlich hat dieses Album wegen seiner Stilistik in einem Metal Magazin nur bedingt etwas zu suchen hat.

Trackliste:

01. Envoys Of Peace
02. Threatened
03. Lonely
04. King Of Apathy
05. Empire Of Concrete
06. Monuments Of Eternity
07. To New Horizons
08. The Voodoo Girl
09. Choices In Coma
10. Empty In Place
11. Alienation
12. A 1000 Paper Cranes
13. On The Morrow
14. Another Me

Besetzung:

Bastian Emig (Vocals)
Daniel Schmidle (Piano, Keytar)
Paul Perlejewski (Bass)
Daniel Galmarini (Piano)
Marcos Feminella (Drums)

In Legend im Internet:

Homepage

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