Band: In Sanity
Titel: Ocean Of Black
Label: Selfreleased
VÖ: 01.07.16
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Modern Melodic Death Metal wird von den 2012 gegründeten Paderporner Death Kommando In Sanity geboten. Einflüsse aus dem Lager In Flames, Machine Head und Killswitch Engage werden genannt. Klarer Fall, dass man hier noch auf der eigenen Suche ist, aber durchaus es versteht den Großen Vorreitern durchaus etwas Paroli zu bieten. Am meisten Einfluss auf die Schaffensphase hatten wohl Göteborg Metal orientierte Kapellen. Das ist Fakt und auch wohl der dominanteste Technikeinfluss, welchen man in den Silberling „Ocean Of Black“ eingebaut hat. Fragt man sich ob die Jungs hier nicht in der Masse untergehen werden, oder etwas nicht?

Werden sie nicht, denn die Eigenständigkeit und eigenen Innovationen werden durchaus vorangetrieben. Auch klingt das Material nicht wie eine blanke Kopie ihrer Helden. Eher im Gegenteil, sicherlich werden Einflüsse zum Vorsatz genommen, aber eben mit vielen eigenen Fragmenten zu einem guten Soundgemisch umgesetzt. Somit die Paderborner Antwort auf den Göteborg Sound!

Wer sich selbst als Fan der Truppe In Flames, besonders zu „Reroute to Remain“ Zeiten stilisiert hat, der wird hier hellauf begeistert sein, was die deutschen Melodic Deather hier geschaffen haben. Persönlich ergötze ich mich auch heute noch oft diesem Werk der Schweden und da wird es wohl auch die Scheibe von In Sanity oft in meinen Player schaffen. Gut ausgeklügelte Techniken und satte Melodien wurden hier fast durchgehend im schwedischen Stil zusammengetrümmert. Auch kleinere Progressive Schübe sind dabei, aber die dominante Seite ist der durchgreifende Härtestil und dieser steht den deutschen sehr gut zu Gesicht. Dabei machen sie nicht nur eine gute Figur, nein besonders hier unterbreiten sie uns ihr sehr fachmännisches Können.

Vielleicht wären hier und da kleinere Syntheinlange etwas anders und dreckiger arrangiert besser gewesen, aber im Großen und Ganzen zeigen sich die Jungs von In Sanity von einer sehr frischen, spitzfindigen Seite.

Fazit: Alle Daumen hoch in Richtung Paderborn. In Sanity unterweisen den Melodic Deather in einer Lehrstunden des schwedisch angehauchten Melodic Death Metal und ziehen hier durchaus schier alle Register. Keine sinnlose Nacheierei, sondern eine gute, sehr erfrischende Abform des Göteborg Metal.

Tracklist:

01. Invasion
02. The Seer
03. Carved in Stone
04. Ocean of Black
05. Transcendence
06. Cosplay
07. When the Cataclysm Churns
08. All Life Fades
09. Hollow Tears
10. Inferno
11. Choice of Ends
12. Unforeseen Consequences
13. Force of Nature

Besetzung:

Erik Sollmann (voc)
John Turner (guit)
Andrey Astafiev (bass)
Tim Lobner (guit)
Felix Martens (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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