Band: Islay
Titel: Islay
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Oliver

„Islay“ dürfte wohl jedem Whiskyfreund ein Begriff sein. Die schottische Insel, die seit Jahrhunderten für das edle Getränk bekannt ist, ist zugleich der Namensgeber der Death Metal Formation aus dem Emsland.

Da ich selbst ein großer Freund des flüssigen Goldes bin, war bereits der Name der Truppe Musik in meinen Ohren. Beim Blick auf die Track Liste wurde mir dann endgültig warm ums Herz.  13 der feinsten Tropfen werden aufgelistet und mit toller Musik versehen. Warum hatte diese geniale Idee eigentlich vorher niemand? Metal und Whisky passt doch wie die Faust aufs Auge. Also gleich mal die erste Flasche aufgemacht und zu Gemüte geführt.

Los geht’s mit einem Schlückchen „Laphroaig“. Super Auftakt der Lust auf mehr macht. Die Riffs kommen satt und mir ordentlich Druck daher, klassischer Death Metal Gesang, satte Drums und zwischendurch ein gutes Solo. Track eins und zwei könnte man als klassischen, jedoch sehr gut gespielten Death Metal einreihen. Richtig interessant wird’s dann bei Track Nummer drei. Mit „Glenkinchie“ wird die Gangart schlagartig geändert. Ein Synthesizer kommt zum Einsatz und der Gesang variiert. Erstklassige Nummer die mir unglaublich gut gefallen hat. Die folgenden Tracks folgen wieder dem eher klassischem Death Metal Schema. Sind auch wirklich hervorragende Titel, stechen jedoch nicht so heraus wie „Glenkinchie“. Der Titel Nummer zehn, „Jura“, zog jedoch sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Das sanfte Klavierspiel als Intro macht sich toll. Bei ca. 0.40 legen die Jungs dann los und prügeln ein Meisterwerk aus den gequälten Instrumenten. Ein absolutes Highlight. Als letzten Track gibt’s noch eine wirklich gut gelungene Ballade die zwar nicht so recht ins Gesamtbild passen will, sich jedoch gut anhört.

Fazit: Jawohl! Das schmeckt mir! Super Debutalbum mit etlichen Höhepunkten. Zum größten Teil klassischer Death Metal wie er im Buche steht. Die etwas anders klingenden Titel verleihen dem Album einen frischen Wind und machen aus einem guten Album ein sehr gutes. Halben Punkt Abzug gibt’s für die etwas fehl platzierte Ballade und weil ich gern etwas mehr vom Synthesizer gehört hätte. Tipp zum rein hören: Glenkinchie für den frischen Wind und Bruichladdich für den klassischen Death.

Tracklist:

01. Laphroaig
02. Dalwhinnie
03. Glenkinchie
04. Oban
05. Aberlour
06. Glenfiddich
07 Bowmore
08. Bruichladdich
09. Caol Ila
10. Jura
11. Lagavulin
12. Cragganmore
13. Octomore

Besetzung:

Chicken (voc)
Baal (guit)
Tommy (guit & synth)
Picco (bass)
Lemmi (drums)

Internet:

Islay Website

Islay @ Facebook

Share.

About Author

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close