Band: Lancer
Titel: Second Storm
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 13.01.17
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

lancer - mastery album artwork, lancer - mastery cover artwork, lancer - mastery album cover, lancer - mastery cd cover, nuclear blast, melodic metalMit Wohlwollen und viel Unterhaltung verfolgen wir die Bandgeschichte der Schweden Lancer. Seit ihrer Feuertaufe mit „Purple Sky“ konnten die Jungs aus Arvika mit ihrer Power Metal Variation immer vorne mitmischen. Vorliegend ist den Jungs ein Quantensprung gelungen, denn ab sofort gehören sie zum Label Riesen Nuclear Blast Records und dies als immerhin etwas kleinere Band, gelingt nicht vielen. Leidenschaft fürs Genre und rasante Gitarrenriffs gehören nach wie vor zum Erfolgskonzept der Schweden. Könnte man auch irgendwie vom am Stand drehen sprechen. Nun gut die Revolutionäre sind sie ebenfalls nicht, wohl aber eine Riege von Power Metal Bands, welche es verstehen dem Genre nahezu eine Verjüngungskur zu verleihen.

Die Variation zwischen den herben Power Metal Riffs und bretternden Attacken, mit melodisch abgeschmeckten Parts ist ebenfalls ein Erfolgskonzept, mit welchem man durchwegs den Power Metaller animiert sein Haupt amtlich zu kreisen. Der Full Length Hattrick steht seinen Vorgänger in nichts nach und man baut weiterhin auf die gepflegte Power Metal Runde der melodischen Art. Hymnische Parts, wie ferner eisern vorantreibende Nummer, die Stücke allesamt gehen gekonnt ins Gehör. Mag eventuell bloß mir so vorkommen, doch Lancer klingen wie eine junge Version ihrer schwedischen Kollegen von Hammerfall. Gesanglich, wie außerdem das Rhythmuskonzept geht genauso schmuck ins Gehör, wie es ihre Kollegen mit „Glory To The Brave“ vermochten. Was nicht heißen will, das Hammerfall jetzt öde wären, nein es kommt das Ganze drum herum einfach forscher, ungestümer in die Lauschlappen. Somit eine ausnehmend berechtigte Konkurrenz und ein weiterer Schwedenstahl des Power Metal, welcher bei den Verehrern des Styles einen jeden in Verzückung geraten lassen, wenn einmal das Album angestimmt.

So schnell lassen einen die Stücke nämlich nicht los und man giert richtiggehend vor dem Player und was noch folgen wird. Sehr unerschrocken halten sie das Banner in den eisern wehenden Wind. Teils deutlich rassiger, teils wieder verspielter. Gutes Mischkonzept und die Rechnung geht bei der schwedischen Power Metal Combo superb auf. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig oder gar zu übertrieben, nein ausgereifte Power Metal Kapellen dieser Schnittmenge vermisst man oftmals zusehends. Im Mittelpunkt steht eine tolle Arbeitsleistung in dem Genrebereich, welche viele Kollegen ausnehmend alt aussehen lässt. Selbstredend könnte man gegenwärtig fragen, gibt es moderne Einflüsse? Hier muss man sagen, die Jungs bewahren ausgezeichnet gut aufbereitet die traditionelle Schiene, nichtsdestoweniger klingen sie niemals abgedroschen. Eher im Gegenteil, man forciert den bekannten Sound recht gut und bietet für die Power Metal Fraktion eine super Unterhaltung. Man braucht eben nicht um sich in die Gehirnwindungen der Power-Metallköpfen vorzuarbeiten und stets zeigt man sich äußerst Glanzvoll.

Fazit: Wundervolle Power Metal Variation, welche nicht nur dienlich ist, sondern einen enormen Sprung in der Karriereleiter der Schweden bedeuten wird. Wer die alten Hammerfall vergöttert hat, der wird hier komplett ausflippen und ab sofort zu den Die Hard Jüngern gehören.

Tracklist:

01. Dead Raising Towers 03:36
02. Future Millennia 03:33
03. Mastery 04:47
04. Victims of the Nile 07:35
05. Iscariot 05:19
06. Follow Azrael 06:28
07. Freedom Eaters 04:42
08. World Unknown 03:53
09. Widowmaker 04:29
10. Envy of the Gods 07:32
11. The Wolf and the Kraken 03:54

Besetzung:

Isak Stenvall (voc)
Per-Owe “Ewo” Solvelius (guit)
Fredrik Kelemen (guit)
Emil Öberg (bass)
Sebastian Pedernera (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.