Band:Limbonic Art
Titel: Spectre Abysm
Label: Candlelight/Spinefarm
VÖ: 2017
Genre: Black Metal
Bewertung: 2.5/5
Written by: Lex

Limbonic-Art-Spectre-Abysm-album-artworkAh, etwas länger ist es wieder her, dass ich es mit Black Metal versucht habe. Ich glaube, diesen Stil nie ganz begriffen zu haben; denn alles, was mir aus dieser Sparte richtig gut gefällt (beispielsweise die „Damned in Black“ von Immortal, die „Spiritual Black Dimensions“ von Dimmu Borgir), ist wahren Blackies stets ein Dorn im Auge. Gerade in der Jugend habe ich ja noch gedacht, dass diesen Stil tatsächlich irgendetwas Okkultes umgebe, sofern man nur den geheimnisumwitterten „wahren“ Vertretern der Strömung lausche und seine Seele der Verdammnis verschreibe. Dementsprechend bemüht war ich noch mit 16 Jahren, ebenfalls Zugang zum diabolischen Sog und der tintenschwarzen Atmosphäre diverser Kultalben zu erlangen, die nüchtern betrachtet kaum mehr sind als monotones Rasseln und Rauschen mit Krächzen und Kreisch unterlegt.

Das ist lange her, und auch wenn Schwarzmörtel größtenteils mir nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln ist – wahlweise auch ein Zettel mit sieben Stempeln drauf – gibt es da doch einige Bands die irgendwie mein Interesse wecken. Limbonic Art gehörten mit Ad Noctum damals definitiv dazu, auch wenn ich die Band schnell wieder aus den Augen verlor.

Leider kann das neue Opus der schon seit längerem zum Ein-Mann-Unternehmen geschrumpften Band dieses Interesse nicht wiederentfachen. Es ist das Gerassel und Gekreische von der Stange, wie man es Ende der 90er und Anfang der 200er häufig gehört hat. Vielleicht ist das mittlerweile selten und insofern für Retro-Schwarzwurzler interessant? Wer weiß.

Fazit: Altschuliger Schwarzmetall, der das Kreuz auch nicht mehr als 180 Grad drehen kann.

Tracklist:

01. Demonic Resurrection
02. Ethereal Traveller
03. Omega Doom
04. Requiem Sempiternam
05. Triumph Of Sacrilege
06. Disciplina Arcani
07. Through The Vast Profundity Obscure

Besetzung:

Daemon (instruments, vocals)

Internet:

Limbonic Art Website

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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