PUDDLE OF MUDD – Welcome to Galvania

Puddle-of-Mudd-Welcome-to-Galvania-album-cover

Band: PUDDLE OF MUDD
Titel: Welcome to Galvania
Label: Pavement Entertainment
VÖ: 13/09/19
Genre: Post-Grunge/Nu Metal
Bewertung: 3/5

Die Post-Grunge/Nu-Metal Legende PUDDLE OF MUDD bricht ihr Schweigen nach fast zehn Jahren. Unglaublich aber wahr, die aus Kansas City stammende Truppe hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt fürwahr rar gemacht. Einst gehörten sie zur Speerspitze der aufkeimenden Nu-Metal Welle und temporäre Sprünge in der Diskografie ließen durchblitzen, dass sie eisern an ihrer Fortentwicklung gearbeitet hatten. Nach dem Release von Re:(disc)overed“ im Jahr 2011 war es soweit und die Band war von der Bildfläche verschwunden. Laut Gerüchten lag dies an etlichen Problemen in der Vergangenheit die Sänger Wes Scantlin gehabt haben soll. Kann uns prinzipiell egal sein, Hauptsache das Urgestein und als solches darf man die Truppe gewiss betiteln, gibt uns erneut Futter fürs Gehör.

Mit „Welcome to Galvania“ machen die Jungs dort weiter, wo sie uns mit ihrem letzten Release zurückgelassen haben. Was mir sofort ins Gehör und in die Gehirnwindungen kommt, ist die Tatsache, dass die Band den alten Seattle Sound auffrischen wollen. Der typische Grunge Sound kommt klar im gesamten Soundkleid dominant hindurch. Aufgewertet werden die Vibes mit kernigen Peitschenschlägen aus dem Post Metal Sektor und klarerweise mit einem guten, aussagekräftigen Schuss des Nu-Metal Kessels.

Die Instrumentalisierung gestaltet sich etwas schlichter, was wohl der Typus in Sachen Massentauglichkeit nach oben schnellen lassen soll. Gelungen kann meine Wenigkeit verkünden, wenngleich ich weitaus mehr der Liebhaber von Ausgeglichenheit bin. Bei einigen Songs ist dies der Fall und bei anderen leider Gottes nicht. Besonders die zusehends radiotauglichen „Mind of Crazy“ bzw. „Time Of Our Lives“ sind schwächere Stücke im Gegensatz zu den durchtrieben Rotznummern mit etlichen Kraftpaketen im Stauraum. Generell versucht die Formation ihre alten Glanztaten abermals hochleben zu lassen. Mit der Gewissheit, dass sie sich ja nicht im Stand drehen. Der reinrassige Metal-Freund wird aufgrund der Grunge Attitüden das Werk meiden wie der Satanist die Kirche. Für das neue Album braucht im Gegensatz hierzu selbst der Nu-Metal, wie desgleichen der Grunge Purist einen breiteren Tellerrandblick, aufgrund der Tatsache von etlichen zu laschen Mainstream Soundvibes über das Album verstreut.

Generell ist das Album gut geglückt und der eingefleischte Liebhaber der Truppe kann sich den Reigen, ohne mit der Wimper zu zucken einverleiben!

Fazit: Mit „Welcome to Galvania“ brechen PUDDLE OF MUD das langjährige Schweigen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs weiterhin eifriger an der Basis abseits des Mainstreams weiter werken!

Tracklist

01. You Don’t Know
02. Uh Oh
03. Go to Hell
04. Diseased Almost
05. My Kind of Crazy
06. Time of Our Lives

07. Sunshine
08. Just Tell Me
09. Kiss It All Goodbye
10. Slide Away
11. Uh Oh (Come Clean Version)

Besetzung

Wes Scantlin (voc & guit)
Matt Fuller (guit)
Michael John Adams (bass & voc)
Dave Moreno (drums)

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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