Band: Ravensire
Titel: The Cycle Never Ends
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 2016
Genre: Epic Heavy Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

EMP-Kataloge, Wacken-Souvenirs und Sabaton-Bettwäsche gehen in Flammen auf, denn es ist wieder mal soweit: Cruz Del Sur Music waren auf ihrer Suche nach seltenen Tieren aus der zoologischen Gattung des Ur-Heavy Metals erfolgreich und konnten vier Exemplare des sogenannten portugiesischen Epik-Kauzes bergen. Liebhaber von Omen, Battleroar, Grand Magus oder alten Manowar sollen durch die Laute der struppigen Tierchen mal wieder hinter dem räudigen Ofen hervorgelockt werden.

Schleppend und schwer fällt also der Galopp der Riffs aus, karg und analog der Sound, auf mehrere Durchgänge ausgelegt ist das kommerzverachtende Songwriting. Der rauhe, an einen gewissen Herrn von Grave Digger angelehnte Gesang wird auch keine Avantasia-Schlüpfer stürmen. Dieses Album ist ganz klar für Wiederholungstäter in Sachen Hören ausgelegt, denen zudem nur allzu bewusst ist, dass der einzig wahre Stahl nur aus dem urwüchsigen Morast einer halb verschütteten Vergangenheit gewonnen werden kann, auf dem die verzüchteten Pfäue des modernen “Metals” nie und nimmer gedeihen können. Gnadenlos tilgen Ravensire konsequent alles aus ihrem Sound, das darauf hinweisen würde, dass die Welt sich seit den 80ern weitergedreht hat.

Das sind alles ziemlich günstige Voraussetzungen, um sich bei mir beliebt zu machen. Trotzdem kann ich den Jungs unmöglich mehr als 3.5 Punkte für dieses Album geben, das zwar schon irgendwie Lust auf den ein oder anderen erneuten Durchgang macht und auch diese gewisse unverzichtbare Kultigkeit ausstrahlt, aber mit exzellenten Veröffentlichungen wie der letzten Battleroar oder gar alten Manowar-Klassikern wirklich nicht mithalten kann.

Tracklist:

01. Cromlech Revelations
02. Crosshaven
03. Solitary Vagrant
04. Procession Of The Dead
05. Trapped In Dreams
06. Eternal Sun (White Pillars Part I)
07. Blood And Gold (White Pillars Part II)
08. Temple At The End Of The World (White Pillars Part III)

Besetzung:

Rick (Vocals & Bass)
Nuno (Guitar)
Zé RockHard (Guitar)
F (Drums)

Internet:

Ravensire @ Facebook

Ravensire @ MySpace

Ravensire @ Reverbnation

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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