Redeye – Violence (CD Review)

Band: Redeye
Titel: Violence
Label: Violent Journey Records
VÖ: 2013
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Die finnischen Death/Thrasher Redeye zelebrieren schon seit 2006 ihren Stil, doch bis dato dürften die Jungs eher ein ganz kleiner Geheimtipp für die Masse der Genrefans sein. Mit dem Label Violent Journey Records und der EP „Violence“ soll sich dies nun ändern. Die Mischung aus den Elementen Death, Thrash und Grindcore wurden recht gut abgemischt zumal mir aber der Shout-Grunz Gesang des Fronters weniger zusagt. Auch tut man sich mit den Tracks etwas schwer, da sie oftmals zu ruppig rüber kommen. Man kann jetzt über Geld und technisches Vermögen streiten, nur hier kommt es auf etwas ganz anderes an. Sicherlich haben die Songs ihren besonderen Undergroundreiz, doch für eine breite Überzeugungsarbeit ist dies eher mangelhaft. Auch die zick verwendeten Melodien klingen meiner Meinung nach etwas zu sehr an etliche polnische Kollegen angelehnt. Somit fehlt mir persönlich sehr stark die Eigeninnovation. Ideen hätten die Finnen durchaus, nur ist die Umsetzung etwas zu selten mit eigenen Umsetzungsversuchen gespickt. Die gelgeten Grindcore-Bausteine sind gut und sachte miteingefädelt worden und somit wäre die Mischung richtig gut, nur eben ist der Aufbau der Songs an sich nicht weltbewegend und so verheddern sich die Stücke oftmals im Nirgendwo. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich toll anzuhören. Somit tingeln die Songs eben beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus. Viele gute Versuche der Rhythmusfraktion gehen dadurch sehr schnell verloren. Auch der Fronter ist meiner Meinung nach nicht wirklich das was man sich hier erwarten würde. Einerseits zu schlaff gurgelnd, aber auch bei den Thrash artigen Shouts klingt der Meister hinterm Mikro schlapp. Hiermit geht viel verloren, welches ich schon oftmals angemerkt habe und das merkt man bei den Finnen auf ein weiteres mal sehr stark.

Fazit: Gute Ideen hätten die Finnen nur mangelt es an der Umsetzung. Einen roten Faden zum Nachverfolgen findet man hier zwar, doch dieser geht sehr schnell verloren.

Tracklist:

01. Pit of Blood
02. Visions of Violence
03. Die Die Die
04. Cut Open

Besetzung:

J. Partanen (voc)
Zamael (guit)
M. Perhovaara (bass)
S. Leinonen (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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