Band: Skanners
Titel: Factory Of Steel
Label: SAOL / H´Art / Zebralution
VÖ: 2011
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die italienische Truppe Skanners gibt es zwar seit 1982, allerdings ist ihnen der Durchbruch nie geglückt. Auch dürften sie für viele komplettes Neuland sein und nach einem Label wechsel stehen die Jungs mit dem Rundling „Factory of Steel“ parat um noch einmal durchzustarten. Dürfte für die Freunde des Power Metal mit vielen Einflüssen aus dem Rock, als auch dem Hairspray sehr interessant sein und somit sollte man sich den Namen für den nächsten Einkauf schon mal vormerken.

Bei „Never Give Up“ kommt mir eine Truppe dermaßen stark in den Sinn das ich schon fast geglaubt habe es handle sich um einen Gastauftritt. Wie Primal Fear rotiert hierbei die Abrissbirne wild umher und auch attackiert man uns mit bretterndem Judas Priest Gitarrengewitter. Zu solchen Bangertracks gibt es nur eines hinzu zu fügen: Bang your head until it hurts!!!!!

Deutlicher rockiger, als auch shakender packt man es nun bei „Iron Man“ an. Leicht fröhliche Rhythmik die man weiterhin sehr flott vorträgt. Guter Track, bei dem man auch groovend Ansätze zum Besten gibt, als auch eine deutlich mehr in die amerikanisch beeinflusste Rockrichtung präsentiert.

Dem Titel „Factory Of Steel“ wird mit einem Klangintro eröffnet, nach dem verklingen desselbigen geht es etwas sanfter zu. Doch bedrohlich stimmt die Axtfraktion im Hintergrund ihr Spiel an bis schlussendlich der Startschuss fällt und man wieder mit deutlich treibender Kraft ab rockt, aber auch erneut Einflüsse aus dem Primal Fear oder Sinner Lager bietet. Gute Kombination die man uns ab der Mitte mit viel Tempo in den Gehörgang pfeffert.

Mit einer steifen Rockbrise blasen die Stiefelmetaller nun bei „Hard And Pure“ über unsere Ohren hinweg. Nicht zu knapp baut man erneut auf einen leichten Einfluss aus dem Priest Lager, dennoch geht den Jungs hier alles etwas rockiger von der Hand. Somit zeigt man sich erneut von einer sehr einfallsreichen, abwechslungsreichen Seite und dies unterstreicht man mit etlichen hymnischen Refrainparts.

Wie eine Lawine begräbt man nun mit „Thunder In My Hand“ alles was sich den Italo Metallern in den Weg stellt. Beißender Power Metal Track mit viel Tempo im Rücken, aber auch zackigen – rauen Ecken und Kanten. Lediglich im Refrainteil besinnt man sich kurz und zeigt sich erneut hymnischer, bevor man erneut zum nächsten Bretterangriff ansetzt.

Nach diesem fetzigen Vorgänger zieht man sich mit „Story Of Sound“ ins ruhige Eck zurück. Einen heroischen – hymnischen Track hat man dadurch eingespielt der etwas fantasievoller zum Besten gegeben wird und natürlich einlädt sich diesen etwas entspannter zu Gemüte zu führen.

Muss man bei „We Rock The Nation” noch etwas hinzufügen? Eigentlich nicht denn wie es der Titel schon aussagt wird hier gerockt was die Reserven hergeben. Shakiger Stadionrock wird uns dabei mit etwas zackigerem Tempo durch den Gehörgang geblasen und das steckt ordentlich an.

Auch beim folgenden „The Lords Of Lies“ greift man das vorhin begonnene Konzept erneut auf, dies unterwandert man aber mit satten Melodien und Solis. Auch drückt man deutlich stärker aufs Gaspedal und somit gelangt man schlussendlich ins Power Metal Eck das mich nicht nur aufgrund des Gesangs an die Erstlingswerke von Gamma Ray erinnert. So denn, lasset eure Rübe rotieren und mit dieser zackigen Rhythmik wird das nicht allzu schwer fallen.

Beim Titel „When I Look In Your Eyes” glaubt man, oh je jetzt bekommen wir eine Ballade geboten. Doch weit gefehlt der sehr tiefsinnige, dunkle Beigeschmack wird zwar ruhiger rüber gebracht, dennoch hütet man sich dabei zu warmherzige Ufer aufzusuchen.

Abgerundet wird das Album leider nicht mit einem zackigen Endtrack, leider nein denn „To Survive“ ist eine ruhige, entspannende Nummer die uns mit akustischem Gitarrenspiel vorgetragen wird. Ein ruhiges Heldenepos das sehr passabel klingt, man aber nicht drum herum kommt sich nach einem Abgehtrack zu sehnen.

Fazit: Gutes Album nach etlichen Jahren das vor allem Fans von Primal Fear, als auch Sinner Freunden gefallen wird. Power Metal mit fast durchgehenden rhythmischen Angriffen zum Rübe schütteln.

Tracklist:

01. Never Give Up
02. Iron Man
03. Factory Of Steel
04. Hard And Pure
05. Thunder In My Hand
06. Story Of Sound
07. We Rock The Nation
08. The Lords Of Lies
09. When I Look In Your Eyes
10. To Survive

Besetzung:

Claudio Pisoni (voc)
Fabio Tenca (guit)
Walther Unterhauser (guit)
Dino Lucchi (bass)
Christian Kranauer (drums)

Internet:

Skanners Website

Skanners @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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