Band: Space Eater
Titel: Passing Through The Fire To Molech
Label: Pure Steel Records
VÖ: 2014
Genre: Old School Bay Area Thrash Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Die Space Eaters kommen aus Serbien und bieten uns etwas seltenes: So richtig variablen Thrash Metal (stilistisch am besten vergleichbar mit Overkill), mit einfachen & hervorragend gestrickten Songstrukturen, bei denen das technische Können im Dienste des Ganzen den finalen Genickschlag ausführt, aber niemals unnötig im Vordergrund steht.

Das Grundgerüst ist Bay Area Thrash mit einer Tendenz zum Speed Metal, wird aber öfters mit brutaleren und moderneren Einsprengseln des Genres variiert, wobei erstaunlich ist wie plötzlich und dennoch nahtlos die Übergänge gelingen. Die Space Eaters haben auch ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wie lang es rumpeln, grooven oder auch Lead-Guitar-Frickeln darf, bevor die ganze Chose langweilig oder anstrengend wird. Und sie steuern häufig, fließend, rechtzeitig und immer songdienlich dagegen Yep, die Jungs sind eingängig, aber weder stumpf noch berechenbar.

Sänger/Shouter/Keifer/Gepresst-Röhrer/Growler/Oktavenquietscher Luka Matkovic beherrscht nicht nur alle dafür erforderlichen Vocals, sondern kann diese auch so fließend wechseln, als wär´s das Selbstverständlichste auf der Welt.

Der ultimative Anspieltipp und Titeltrack „Passing Through The Fire To Molech“ offenbart alle Stärken der Band und ist eine wahre Freude zum Zuhören. Diese Aussage gilt für das ganze Album. Empfehl ich unbedingt, und zwar nicht ausschließlich Thrashern.

4.5, Time To Pass The Fire!

Tracklist:

01. Unjagged
02. Passing through the Fire to Molech
03. Daisy Cutter
04. P.O.W.
05. Ninja Assassin
06. A Thousand Plagues
07. Exhibition of Humanity
08. Ultra-Violence
09. Medea
10. In Hospital

Besetzung:

Luka Matkovic (vocals, guitars)
Karlo Testen (bass)
Marko Danilovic (drums)
Đorđe Luković (guitars)

Internet:

Space Eater Website

Space Eater @ Facebook

Space Eater @ Reverb Nation

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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