Band: Steel Assassin
Titel: In Hellfire Forged
Label: High Roller Records
VÖ: 2009
Genre: Heavy Metal
Bewertung: Ohne Bewertung
Written by: Robert

Die US Metal Legende Steel Assassin ist zurück gekehrt aus der Versenkung, um erneut einen Siegeszug zu starten. John Falzone (voc), Mike Monney (guit), Kevin Kurran (guit), Phil Grasso (bass) und Greg Michalowski (drums) haben bei High Roller Records angeheuert und so liegt ihre Retro Best of Scheibe in Form von „In Hellfire Forged“ vor mir um gehört zu werden. Vorneweg Best of’s sind immer so eine Sache. In diesem Falle kann man gedankenlos rein hören, denn vielen wird man wohl eher unbekannt sein und sich so einen Gusto für Band und Material holen. Feinster US True Stahl wartet auf den geneigten Freak und dieser wird zu den kalten Temperaturen die derzeit draußen vorherrschen enorm abgehen.

Mit einem stampfenden Tempo im besten True Heavy Stahl wird die Eröffnung des Reigens mit „Spartacus“ vollzogen. Doch gleich preschen die Burschen hervor und liefern uns als Weiterführung ein flottes Bangerstück der guten alten Schule. Vor allem einige Priest lastige Elemente von der Rhythmusfraktion lassen Fans dieses Genres laut frohlocken. Weiter geht die Old School Reise mit „Phaeton“, welches nun eher im galoppierenden Stil daher brettert. Stimmlich erinnert man mich, wie auch bei vielen Passagen sehr stark an Virging Steele. Diese Truppe hier aber wandelt eher auf gediegenen, nicht so ausgedehnten Pfaden und lädt eher mehr zum Abgehen, als zum Genuss. Mit diesem fröhlichen Muntermacher den man uns hier an zweiter Stelle präsentiert ist ihnen das locker geglückt. Das Ruder fest in der Hand segelt man mit „Crusader“ weiter. Dieser sehr melodische – sägende Riffrocker mit viel True Steel gespickt versetzt einen in die 80er zurück. Dennoch zu abgelutscht klingt dieses Material nicht und durch eine satte Produktion weiß man mit viel Charme zu überzeugen. Weiter geht es in der Zeitmaschine mit „Heavy Metal Soldiers From Hell“, welches mit satten, melodischen Riffs nur so strotzt. Kurze rotzende Stopps wehren nur von kurzer Dauer und schon knallt man uns weiterhin die satten Solis ins Gesicht. Vielen Möchtegernkapellen kann man nur sagen, bei diesen Herrschaften sollte man in die Lehre gehen. Denn das was die drauf haben zeugt von viel Erfahrung und die hat man in die Neuzeit mitgenommen. Schlachtenlärm, welches von sägender Axtarbeit abgelöst wird, eröffnet „Burn Witch Burn“. Dieser Track ist etwas herber und geradliniger geworden. Die Melodielinien wurden markant nach hinten getrieben, dafür kommen etliche treibende, als auch hymnischere Einfädelungen zum Einsatz. „Attilla The Hun“ ist von der Machart sehr ähnlich, erinnert ab eher an den britischen Stahl der NWOBHM Ära. Melodieriffs kommen zwar vermehrt, aber dezent zum Einsatz, weites gehend dominierend werden erneut die galoppierenden Elemente verwerkt. Klingt durch seine kurzen Schübe wie eine rohe, ungeschliffene Version von alten Iron Maiden Songs aus der Frühphase. Etwas doomiger wurde nun die Einleitung von „Executioner“ ausgestattet. Kurz hymnisch angestimmt, drückt man erneut ordentlich auf die Tube und galoppiert sehr speedig, als auch dreckiger dahin. Selbiges stoppt man kaum wahrnehmbar ab und dafür hat man hier einen recht reinen Bangertrack geschaffen. „Breakout At St. Lo“ steht zum Abschluss seinem Vorgänger in nichts nach und auch hier wird weiterhin etwas für die Strapazierung der Nackenmuskulatur geboten. Bangerkraftfutter wie sie im Buche steht. Selbiges hat man mit viel Witz und Pfiff auf den Silberling gebracht und das quer durchs komplette Album.

Fazit: Wer auf Old School lastigen Power True Stahl der etwas melodiösen Art steht, der kommt um Steel Assassin nicht herum. Denn für selbige Genre Fans sind sie so wertvoll wie das tägliche Brot.

Tracklist:

01. Spartacus 4:17
02. Phaeton 4:04
03. Crusader 4:20
04. Heavy Metal Soldiers From Hell 4:51
05. Burn Witch Burn 3:51
06. Attilla The Hun 5:30
07. Executioner 5:04
08. Breakout At St. Lo 5:31

Besetzung:

John Falzone (voc)
Mike Monney (guit)
Kevin Kurran (guit)
Phil Grasso (bass)
Greg Michalowski (drums)

Internet:

Steel Assassin @ MySpace

Steel Assassin @ Last FM

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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