Triddana – The Power & The Will

Written by Robert. Posted in CD-Berichte, T

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Published on Dezember 12, 2015 with 2 Comments

Band: Triddana
Titel: The Power & The Will
Label: Power Prog Records
VÖ: 11.12.15
Genre: Folk/Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Folk Power Metal ist seit Tuatha De Danann oder Skiltron aus Südamerika nicht unbedingt unbekannt, wenn auch weiterhin für mich etwas ungewöhnlich. Warum? Nun weil sich gerade diese Bands in einem Fährwasser bewegen und die Einflüsse aus einem komplett anderen Landstrich unseres Erdballes kommen. Nun gesellen sich Triddana dazu, welche aus Argentinien stammen und seit 2011 versuchen die Folk Power Metal Welt von sich zu überzeugen. Persönlich ist dies das erste Aufeinander treffen. Rhythmisch erinnert das Ganze an eine sehr starke Power Metal Fraktion, welche die Folk Einflüsse von Mägo De Oz (Frühwerke) einbauen. Vermehrt wird beim Reigen auf eine gute Portion Dudelsack gebaut. Ja genau Dudelsack und ich bin ja diesem Teil durchaus hold, auch wenn es andere Musikliebhaber gibt, welche das Instrument hassen wie die Pest. Man muss nicht unbedingt das Instrument lieben, denn die Argentinier sind deutlich kernig und servieren uns kein abgelutschtes Gedudel. Gesanglich stark verankert im Virgin Steele Lager ist die Mischung einfach toll anzuhören. Ja finde sie sogar streckenweise sehr überschwänglich genial.

Keine Frage dass man nicht das Genre neu erfinden wird, aber die Burschen hinter diesem Bandprojekt wissen ganz genau wie man frischen Wind in ein überlaufenes Genre einbringt. Die Mischung aus kernigem Power Metal, Heavy Metal und dem guten Ausmaß an Folk Allüren, sowie dem darüber streuen von kleineren Rockbrisen ist sauber gelungen und man giert stets nach mehr. Ob nun steifere Power Rhythmen oder einfach Breaks der melodischen Art, sowie dem Einfädeln gewisser hymnischer Parts, Triddana wissen genau wo der Bartl den Most holt und man darf einer knackigen Truppe zuhören, welche eine grenz-geniale Mischung parat hat, welche einfach buchstäblich mitreißt.

Viel Partystimmung ist mehrheitlich auszumachen und da zuckt und juckt es am ganzen Körper. Solche Einlagen brennen sich die tief im Gehirn ein und man steckt durch die Bank gekonnt an. Sicherlich gibt es große Vorreiter, aber denen stehen diese Herrschaften aus Südamerika in nichts nach. Vor allem das Ausmaß macht es eben aus, denn zu keinem Zeitpunkt wird etwas übertrieben unters Volk gebracht. Es ist wirklich schade, dass ich bis dato von den Jungs noch nie etwas gehört habe, denn ihre Art und Weise zu unterhalten hat nicht nur viel Wiedererkennungswert, nein eben die Ansteckungsgefahr ist einfach so grandios. Stimmungsmacher wohin das Auge reicht und durch die Bank werden alle Register auf allerhöchstem Niveau gezogen. Ich wage sogar den Schritt den Jungs eines zu attestieren, nämlich dass sie zu dem Folk/Power Metal Highlight in diesem Jahr gehören. Mägo de Oz haben an diesem Act wahrlich zu knabbern, denn die Argentinier sind eine dermaßen starke Konkurrenz, sodass man einfach baff dasitzt und begeistert die Arme und Fäuste hochreist, um Zehntelsekunden später abzugehen wie Schmidts Katze.

Fazit: Das Folk/Power Metal Highlight 2015 schlechthin. Die Argentinier sind einfach eine Keule in diesem Genre die es versteht die Massen zu begeistern. Ansteckungsgefahr, sowie das gediegene Einsätzen der Folk Partitionen ist den Burschen so gut geglückt, sodass man nicht anders kann als zu sagen: „Arschaffengeil“.

Tracklist:

01. Shouting Aloud 04:14
02. When the Enemy’s Close 03:49
03. Death Blow 04:21
04. Echo Through the Days 03:48
05. Everything Returns 04:40
06. The Snake & the Pit 04:03
07. The Might in My Blood 04:22
08. Galloping Shadows 03:05
09. Becoming 04:12
10. Everlasting Lie 04:01
11. Awakening 03:05
12. The Power & the Will 04:57

Besetzung:

Juan José Fornés (voc & guit)
Pablo Allen (bagpipe & whistle)
Diego Rodríguez (bass)
Ranz (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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  • kusociteju

    Comparing an Argentinian rock band with something so low as a Justin Biever level spanish poser band is so outrageous.

    Arentinian rock is many, many, many levels over Spanish (from Spain) rock.

    • It is a bit dificult to say compare. In that case it means that some rhythms sounds like that Band. We would not say that Argentinian bands are better than spanish bands. Would be very unfair. There are good bands from Spain as well as from Argentinia. Of course there are bad bands from each country as well. We can not say Mägo de Oz are a poser band. They have their style and of course Triddana as well. In the case of Triddana they are very great as you can see in the points we have given them. Each Metal or Rock freak has it’s own favorite. In the name of metal we have to accept every ones fave. As a zine we have bad reviews as well. Because in the eye of the reviewer it sounds not good.