HyperioN – Cybergenesis

HyperioN – Cybergenesis - Artwork

Band: HyperioN 🇮🇹
Titel: Cybergenesis
Label: Fighter Records
VÖ: 15/01/26
Genre: (US-inspirerter) Power Metal/(leicht progressiver, europäisch beeinflusster) Melodic Metal

Tracklist

01. Deafening
02. Rewire, Rebuild
03. Yet We Still Fight
04. The Shackles Of Chronitus
05. Blood Over Chrome
06. Grain Of Sand
07. Rhizome Rider
08. The Whole Of Time

Besetzung

Max Morelli – Gesang
Davide Cotti –- Gitarren
Francis Dipasquale – Gitarren
Simone Cauli – Bassgitarre
Francesco Madonna – Schlagzeug

Bewertung: 4,5/5

87%

HYPERION aus Italien versuchen fünf Jahre nach dem sehr guten Into The Maelstrom mit »Cybergenesis« wieder auf dem Radar der Heavy Metal Gemeinde aufzutauchen, was nicht einfach werden wird.
Neben dem zeitlichen Abstand zwischen den Alben kommt hinzu, dass vom Line Up nur noch Gründungsmitglied Davide Cotti übrig ist, was einen musikalischen Umbruch bedeutet.
Die musikalische Mixtur der Band aus amerikanischen, britischen und mitteleuropäischen Heavy Metal – Elementen ist auf dem neuen Werk nicht mehr so ausgewogen, denn

»Cybergenesis« sind die Besetzungswechsel anzumerken!

Am deutlichsten wird dies beim neuen Sänger Max Morelli, dessen Stimme sehr oft an einen Rob Halford in den mittleren Tonlagen erinnert, der jedoch mit einem David Wayne – Schneidbrenner – Timbre ausgestattet ist.
Passend dazu ist die stilistische Ausrichtung auch direkter, ohne dem eigenen Stilmix aus den Inspirationsquellen wie Judas Priest, progressiven Elementen und US Metal Bands wie Metal Church, abzuschwören. »Cybergenesis« setzt lediglich die Prioritäten anders.

So könnte man, vom Judas Priest/Metal Church/Iron Maiden Dampfhammer »Deafining« über das hymnisch – melodische »Rewire, Rebuild« und dem Helloween/Judas Priest vereinenden (sowie alte Metal Church mit einbindenden) »Yet We Still Fight« bis zum harten, aber dennoch melodischen Midtempobanger »The Shackles Of Chronitus« davon auszugehen, dass hier Amis zu Werke gehen.

Selbst in den schwächeren Momenten überzeugt das dritte Werk der Band.

Und „Schuld“ daran ist vor allem die Gitarrenarbeit. »Blood Over Chrome« hat dermaßen eindrucksvolle Zwillingsgitarren, dass man an Maiden in deren Hochphase und alte Omen denken muss, wie auch beim dynamisch gehaltenen »Grain Of Sand«.
»Cybergenesis« bleibt aber leider nicht auf diesem Level. Mit der offensichtlichen Judas Priest – Verneigung »Rhizome Rider« und dem vordergründig von Moretti getragenen »The Whole Of Time« am Ende des Albums scheint die Luft raus zu sein.
Ein Schein, der jedoch trügt, denn für sich genommen sind beide Tracks immer noch großartig.

HYPERION bieten eine Menge Einflüsse feil.

Alte Metal Church und frühe Annihilator, Helloween und Scanner, dies in Kombination mit 90-er Judas Priest und Elementen alter Omen, und auch Bands wie Jacobs Dream und Symphony X fallen einen beim Hören immer wieder ein.
Auf den Punkt gebracht ist »Cybergenesis« einfach nur ein richtig starkes Heavy Metal Album mit einem extrem hohen Hörspaßfaktor!

Internet

HYPERION- Cybergenesis

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