Band: Vinegar Hill
Titel: Monophobia
Label: RecordJet
VÖ: 13.05.15
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Vor einigen Jahren hatte die steirische Melodic Death Metal Formation unsere Redaktion dermaßen geplättet, sodass man von einer österreichischen Melodic Death Metal Revolution sprechen konnte. Zumindest was die Bands des Genres aus unserer Alpenrepublik betraf. Wer die Truppe kannte, weiß dass die übrig gebliebenen Mitglieder andere, auch sehr gute Pfade bestreiten. Was diese Einleitung mit dem neuesten Werk der 2007 gegründeten Vinegar Hill zu tun hat? Nun die Kapfenberger Truppe macht hier eine durchaus ähnliche Erscheinung wie ihre aufgelösten bzw. um formierten Landsmänner. Keine Frage dass man nicht unvermindert auf den skandinavischen Melodic Death baut, sondern sich doch anstrengt, um einerseits eigene Ideen zu Protokoll zu bringen, aber auch eben frische Momente in den Sound einzubauen. Kann man dadurch jetzt von einer österreichischen Abform des Göteborg Death Metal sprechen. Ja in gewissen Zügen durchaus, auch was das facettenreiche Erscheinungsbild betrifft zeigen die Herrschaften was sie drauf haben und dass ist nicht zu knapp. Viele Einflüsse und Ingredienzien wurden zum Einsatz gebracht, wurden aber sehr gut verbunden. Was besonders gut ist, ist der Gesang, hier wird nicht nur quietscht und grunzt, nein auch klare Fragmente sind in den Stücken verpackt und dieses Triumvirat aus Modern Metal, Death Metal und Thrash Metal Shouts ist superb zurecht gemacht worden. Setzt dem ansonsten schon sehr tollen Rhythmus und dem Sound der Steirer das Sahnehäubchen auf. Die Vielzahl der Fragmente wird wohl eher die moderne Melodic Death Metal Fraktion ansprechen, dennoch sind genügend Vibes für die traditionellen Death auch dabei, diese müssen aber eben mit modernen Akzenten klar kommen, sonst kommen einem die Steier zu modern vor. Was mich persönlich betrifft, finde ich es sehr gut in Szene gesetzt was einen hier auf dem Album erwartet. Hier wird nicht die ewig gestrige Keule ausgepackt, nein mit viel Verstand werden etliche neue Tonfälle gebracht die einen durch den Output hindurch facettenreich unterhalten.

Fazit: Ein durchaus neuer Fixstern auf dem Melodic Death Metal Firmament unserer Alpenrepublik. Auch internationalen Standards kann das Material durchaus Paroli bieten. Die sehr frischen Stücke wissen eine breite Schar an Modern Metal wie auch Melodic Death Metal Fans zu gefallen und das spricht für die qualitative Einfädelung dieses Albums und dem technischen Verstand der Steirer.

Tracklist:

01. The Shadowman 04:08
02. The Cage 03:26
03. Promises 03:14
04. Beauty No More 03:12
05. Solitary Bay 03:54
06. Something That Sleeps 03:08
07. The Ominous Needs 04:14
08. Firebirds (Single Version) 03:58
09. Faint Cold Fear (Single Version) 03:20

Besetzung:

Dominik Stadler (voc)
Michael Dreschnig (guit)
Oliver Seebacher (guit)
Lukas Marak (bass)
Thomas Troppacher (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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