Band: Akoma
Titel: Revangels
Label: Massacre Records
VÖ: 13. Jänner 2017
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Lazer

Akoma - Revangels album artworkSeit 2004 tummeln sich Akoma nun schon auf diversen Festivals und unzähligen Gigs, nun ist es aber endlich soweit – ihr Debütalbum „Revangels“ erscheint dieser Tage.

Das neue Jahr beginnt für Dänemarks heißestem Eisen in Punkto Symphonic Metal (so der O-Ton der internationalen Presse) ausgesprochen gut. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren Bühnenpräsenz streichen die Musiker-und -innen von Akoma ihr Debütalbum aus dem Handgelenk.

Mir stoßen sofort – aber nur am Rande – zwei Fragen auf: 1. Warum kommt das Debütalbum erst so spät – immerhin sind die Songs scheinbar ja vorhanden.

2. Wie kann man ohne auch nur einen einzigen Longplayer gehört zu haben, die Behauptung aufstellen, dass diese Band die führende Truppe des Genres eines Landes sein mag. Gut, damit sei die Diskussion eröffnet, und ihr – liebe Leserschaft – dürft euch gerne eure Metalheads darüber zerbrechen.

Kommen wir zum Album, um das es sich hier ja nun mal dreht. In diversen Infosheets und Promoterschummelzettel liest man ja häufig utopische und wahnwitzige Schlagwörter, wie bahnbrechend und innovativ, vom Hocker reißend und wegfegend das mitgeschickte Material sei.

Wenn man aber liest, dass sich eine Band „nicht vor Nightwish oder Within Temptation verstecken muss“, ist eigentlich schon alles gesagt. Wer sich nämlich den Werdegang beziehungsweise die Formkurve Nightwishs der letzten zehn Jahre anhört, weiß ganz genau, dass eigentlich nur wenige Bands dieses Genres mieser sein können. Within Temptation lasse ich gleich mal außen vor, die konnte man doch noch nie richtig ernst nehmen.

Akoma legen auf ihrem 9-Stückler mit der ersten Nummer ein Ausrufezeichen. Der Track beginnt unheimlich mystisch und bombastisch die Arrangements betreffend. Dieser Song lässt auf weitere Höhepunkte und so manches Schmankerl hoffen.

Für die zweite Nummer haben sich die Dänen in Punkto Gesang ordentliche Verstärkung ins Boot geholt. Niemand geringerer als die gute Liv Kristine trällert hier ihre Passagen ins Mikrofon. Und aus. Das wars.
Denn schon diese Nummer ist an Langeweile kaum mehr zu überbieten. Wie gesagt, diese Langeweile zieht sich leider bis zum Ende durch. Es gibt keinen einzigen Track, der auch nur ansatzweise aufblitzt oder Höhepunkte besitzt. Bei Track 05. „Hand Of Greed“ – hätte man meinen können, der könne die Kohlen noch aus dem Feuer holen, doch der klingt leider viel zu sehr nach etwas, das wir schon lange und oft gehört haben. Therion lässt grüßen 😉 Ihren Bonus Track (witzig, bei insgesamt NEUN Songs) mussten Akoma anscheinend unbedingt draufpressen, dabei ist dieser noch fast der schlechteste dieser Zusammenstellung.

Mein Fazit: „Revangels“ von Akoma ist hier leider durchgefallen. Es fehlt hier an so ziemlich allem. Es fehlt an Durschlagskraft, Innovation, Power, Lust und Laune, Höhepunkten, Melodien, Riffs, guten Vocals…diese Platte ist zum einschlafen.

Tracklist:

01. Enticing Desire
02. Revangels (feat. Liv Kristine)
03. Change Of Propensity
04. Mesopotamia
05. Hand Of Greed
06. Vira
07. Humanity
08. Heartless Deceiver
09. Bittersweet Memories (Bonus Track)

Besetzung:

Tanya Bell – Vocals
Morten H. Bell – Guitars
Andreas Pedersen – Guitars
Stefan Nielsen – Bass
Rune Frisch – Drums

Internet:

Akoma Website

Akoma @ Facebook

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