Band: ANIMAN
Titel: The Unholy
Label: Musicarchy Meida
VÖ: 28.10.16
Genre: Alternative Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

animan - the unholy album artworkFrustration oder Enttäuschung sind oftmals ein sehr guter Treibstoff, um Neues zu schaffen bzw. unter dem Motto: „jetzt erst recht“ weiter zu machen. Aus den Überresten von Backwater (Schweden) taten sich die beiden Musiker Thomas Kihlber und Björn Wennerborg zusammen, um fortan unter dem Deckmantel Animan weiter zu machen. Die Schweden verstehen es die Kreativität der Musik im Bereich des Alternative Metal auszuleben. Genau hier ist man ausgezeichnet stark verankert. Auf dem Beipackzettel stand etwas von Vergleichen wie Alter Bridge, Sevendust und Tremonti. Lediglich mit dem Solo Projekt des Alter Bridge Gitarristen wäre das Material am ehesten zu vergleichen. Vielmehr baut der schwedische Trupp auf viel Eigenständigkeit und einem eingängigen System. Das zündelt außerordentlich gut und vor allem die Groove Portion ist mit einem enormen Schuss vorhanden.

Weiters und das finde ich ausnehmend gut, hat man das ganze Konzept mit arttypisch, schwedischen Linien verstärkt. Dadurch erhielt das Material eine ganz besondere, eigene Duftmarke. Besonders einiges aus dem Göteborg Bereich wurde hier gelungen mit Alternative und etlichen Power Schlägen der modernen, schwedischen Art gepaart. Ein durchaus eigenständiges Vorhaben, welches meiner Meinung perfekt geglückt ist.

Weitläufige Melodien, viele kernige Schläge und etliches an Ohrwurmcharakteren Die Tracks brauchen nicht wirklich lange und der Funke schlägt sofort über, ferner kommt man niemals in Verlegenheit sich anderen Sachen zu widmen. Liegt ebenso daran, dass man sich gebannt dabei erwischt bei den Tracks nicht nur mitzuwippen, nein auch bei den zahnigen Tracks geht man amtlich ab, wie Schmidts Katze.

Gekonnt ist die Ausrichtung in vielen Facetten, ob nun Versuche, es hier und da mit elektronischen, als desgleichen Keyboard Sachen progressiver klingen zu lassen, wie außerdem dem melodischen Gedankengut. Alles gut und reichhaltig abgemischt kommen die Songs abgöttisch gut zur Geltung. Es fehlt nichts und die Burschen verstehen nicht unbedeutend ihr Handwerk, nein, man hat es amtlich drauf. Viele kunterbunte Klangfacetten wurden zu einem fürwahr leidenschaftlich guten Alternative Sound zusammengemischt.

Fazit: Wirklich toller Happen den die Jungs hier für den Alternative Bereich geschaffen haben. Hier fehlt nichts und man darf sich einem reichhaltigen Alternative Metal Konzept hingeben.

Tracklist:

01. Black Star
02. Fog
03. Distance
04. Chains
05. Unknown
06. Unholy
07. Above
08. Hurricane
09. Scars
10. Grace
11. The Oath

Besetzung:

Björn Wennerborg (voc & Guit)
Thomas Kihlberg (voc & guit)
Viktor Ax (bass)
Jonas Källsbäck (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.