Ascension – Far Beyond The Stars (CD Review)

Band: Ascension
Titel: Far Beyond The Stars
Label: Limb Music/Soulfood
VÖ: 2013
Genre: Melodic Speed Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die schottische Metalszene hat wieder eine neue Formation zu bieten. Nachdem die Piraten von Alestorm im restlichen Europa bzw. der ganzen Welt für den Landstrich im UK für Furore gesagt haben, schließen sich ihnen die Jungs von Ascension an. Melodic Speed Metal mit Flitzefingern im Gepäck wird von ihnen geboten und da kommen bei mir gleich die Alarmglocken, ob man hier einen auf Bruder von Dragonforce machen will. Nun ja hört man erst einmal ins Album wird man feststellen, dass hier sehr wohl viele Ähnlichkeiten vorhanden sind und man durchaus Parallel seinen Posten im Genre versieht. Selbstredend ist hier nicht unbedingt die gleiche Klasse vorhanden, und auch die Frickeleien sind deutlich gediegener und weniger Dudel lastiger, allerdings sind nun mal die Dragonforce Burschen weg bereitend gewesen. Eigenständigkeit wird natürlich vermisst keine Frage, denn die buchstäblichen Haarscharf angelehnten Linien lassen direkt schon das Unken eines dreisten Klaus zu. So böse wollen wir aber mal nicht sein, denn die Burschen zocken ein gleiches Flair und servieren uns ein sehr gutes Bangerkraftfutter zum schwindelig werden. Ob dies für einen Durchbruch reichen wird wage ich mal zu bezweifeln, dafür gibt es zu viele, ähnliche Bands, mit deutlich mehr Innovation. Schade, denn so ein Potential, welches die Schotten nämlich hätten, könnte man wirklich selbst ausschöpfen und in andere Bahnen lenken. Somit wird man wohl mit dem Damoklesschwert behaftet sein, dass man als Dragonforce Klon abgetan wird. Spieltechnisch wird ein hohes Niveau geboten nur fehlt es den Jungs deutlich an Innovation, denn die Eigenständigkeit und da kann man mir vorgaukeln was man will ist sehr schmal bis gar nicht vorhanden. Schade, denn wie erwähnt, die Burschen hätten durchaus ein Potential, verhaspeln sich aber am Dragonforce nacheifern, finde ich einerseits schade, denn als Klon ist man nahe und somit dachte ich schon es handle sich um eine Coverband, doch für eine eigenständige Truppe, welche man ernst nehmen will, muss man eben heutzutage weit mehr bieten, als einer bekannten Band so stilecht nachzueifern.

Fazit: Wenn Dragonforce mal in Rente gehen, könnten die Jungs von Ascension ihre Nachfolge antreten. Sänger, wie auch rhythmische Details sind ganz genau an die britischen Kollegen angelehnt.

Tracklist:

01. Somewhere Back In Time
02. Blackthorne
03. Reflected Life
04. Heavenly
05. Moongate
06. Orb Of The Moons
07. The Silver Tide
08. The Time Machine
09. Far Beyond The Stars
10. The Avatar (Ascension)
11. Listen To Your Heart (Roxette Cover)

Besetzung:

Nick Blake (bass)
Ricki Carnie (voc)
Fraser Edwards (guit)
Stuart Docherty (guit)
Dick Gilchrist (drums)

Internet:

Ascension Website

Ascension @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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