ASH OF ASHES – Down The White Waters

ASH-OF-ASHES-Down-The-White-Waters-album-cover

Band: ASH OF ASHES
Titel: Down The White Waters
Label: Kalthallen Tonträger
VÖ: 21/09/2018
Genre: Pagan/Epic Metal
Bewertung: 5/5

Unüberhörbar sind die Einflüsse des Epic Skaldic Metal Projekts ASH OF AHSES jene, für welche die BATHORY Jünger stets nach Schwert und Rüstung gegriffen haben. Der Mastermind hinter diesem Projekt versteht es fürwahr majestätisch erhebende, nordisch orientierte Wikinger Musik im Metalkleid erscheinen zu lassen. Dies alles ohne aus Skandinavien zu stammen. Die Glanztaten der auf dem Album befindlichen Epos „Down The White Waters“ stammen von Skaldir, der im Sauerland beheimatet ist. Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Morten B. wurde ein Wikinger Sound gezaubert, welcher von Epik und nordischer Mythologie nur so strotzt.

Mit voller Überzeugung wurde die Geschichte und Mythologie der Wikinger-Ära perfekt vertont. Ein epischer Schlachtruf nach dem anderen erschallt lauthals und geht in Mark und Bein über. Großmeister Quorthon (R.I.P.) wäre definitiv stolz gewesen, dass aus Deutschland dieser Jünger mit seinem verbündeten Mitstreiter solch ein Meisterwerk abliefert.

Alle Aspekte solcher Wikingersounds wurden bedacht und für meinen Geschmack perfekt vertont und dies bei einem Debütwerk, da fragt sich meine Wenigkeit, kann der Mastermind dies noch toppen? Die Zeit wird diese Frage beantworten, erst einmal gilt es den Reigen vollkommen aufzusaugen.

Wer nahezu ansatzweise mit FALKENBACH, BATHORY und dergleichen was anfangen kann, der wird wie meine Wenigkeit vollends im Sog des ASH OF ASHES Strudel mitgezogen. Tief eingetaucht in epische Schlachten und Raubzüge ist dieser Soundtrack die lang ersehnte Abwechslung gegenüber anderen Humpa Kapellen, welche den epischen Wikinger Sound zu einer Karnevalsmusik geformt haben.

Tiefgründig und mit eiskalten, weitläufigen Melodiebögen zaubert das Duo einen perfekten epischen Viking Metal Sound, der unter die Haut geht. Teils knorrige Shouts und klare, hymnische Gesänge stehen im Battle und verfehlen niemals ihr Ziel. Die Fusion und alle Arrangements läuten ein neues Zeitalter ein. Durchaus kann der Leser nun von Frevel sprechen, allerdings muss es gesagt werden. Die Lücke die Quorthon mit BATHORY hinterlassen hat, wird von ASH OF AHSES perfekt geschlossen.

Possierlich wird eine weitumfassende Dynamik in die heimischen Wände gezaubert, welche zu keinem Zeitpunkt ihren Reiz an der gekonnten Genussmischung einbüßt. Mit unwirsch-robusten Kräfteausbrüchen schürt das Duo gekonnt das Feuer und dennoch sind eine Handvoll Gefühlseinbrüche der melancholischen Art kein Grund für Wankelmütigkeit. Diese Passagen gelten eher als Vorbereitung zu den nächsten Angriffsschüben und dem daraus resultierenden Schlachtaufruf.

Die Thematik Wikinger und deren Geschichte mag gewiss im Metal Bereich eine durchgekaute Sache sein. Mit „Down The White Waters“ kommt ein neues Aufflammen daher, welches vielen anderen Projekten und Bands dermaßen die Show stiehlt, sodass etliche wie eine Karnevalsband ihr Dasein ab sofort fristen müssen.

Fazit: ASH OF ASHES ist bereits mit ihrem Debütschlag ein Meisterwerk im Wikinger Bereich des Metal gelungen. Quorthon würde definitiv stolz sein auf solche Jünger beziehungsweise musikalische Nachfahren aus Deutschland.

Tracklist

01. Down The White Waters
02. Flames On The Horizon
03. Ash To Ash
04. Sea Of Stones
05. Springar

06. Seven Winters Long (The Lay Of Wayland)
07. In Chains (The Lay Of Wayland)
08. The Queen’s Lament (The Lay Of Wayland)
09. Chambers Of Stone (The Lay Of Wayland)
10. Outro

Besetzung

Skaldir (vocals, guitars, keyboards, bass)
Morten (lyrics, vocals)

Guests:
Dennis Strillinger: Drums
Mathias Gyllengahm: Nyckelharpa (on „Ash To Ash“ & „Springar“)
Runahild: Hardingfele (on „Seven Winters Long“)

Internet
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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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