Band: Ashen Horde
Titel: Nine Plagues
Label:  Mandol Records
VÖ: 15.12.15
Genre: Progressive Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Trevor Portz nennt sich der Mastermind dieses Progressive Black Metal Soloprojekts. Ja auch ich war vorerst etwas stutzig, da es leider bei sehr vielen One Man Projekten immer um sehr schwache Scheiben handelte, welche von einem Egomanen zusammengezimmert werden, welcher nicht mit anderen Mitmusikern kann. Wie auch immer Trevor mit seinem Projekt Ashen Horde dazu steht mit Bandmitgliedern zu arbeiten, eines ist Fakt, sein Projekt ist kein sinnloses Unterfangen, sondern eher im vorderen Drittel anzusiedelnder Black Metal. Die sehr verspielten Trademarks auf diesem Rundling sind nichts für astreine True Black Metal Liebhaber, aber jene, für welche es deutlich unterwanderter zugehen muss, für diese ist dieses Projekt das durchaus Richtige.

Bei seinen Unterwanderungen und progressiven Schüben hält sich der Amerikaner durchaus zurück. Er zeigt durchaus ein gutes Händchen für den Griff in die Technikschublade und weiß auch melodische, wie auch progressive Breaks sinnvoll einzubauen, aber es ist zu keinem Zeitpunkt zu Experimentell und auch nicht zu komplex. Die Zusammenführung beherrscht er durchaus, aber eines muss der Mastermind durchaus einbauen, einen deutlich besseres Mastering, dann kämen die Tracks noch mit mehr Wums aus den Boxen. Die Mischung ist gut und weiß auch zu begeistern, da nicht nur stur die Black Metal Keule geschwungen wird, sondern auch Death Metal Parts und Melodie abgewanderte Vibes beider Genrerichtungen eingebaut wurden. Somit klingt der Silberling sehr facettenreich, braucht aber auch nicht wirklich lange um sich vollends zu entfalten. Somit ein sehr guter Griff seitens des Mastermind dieses Projekts.

Fazit: Man kann zu One Man Projekten des Black Metal stehen wie man will, mit vorliegenden Werk hat Trevor Portz mich einmal mehr wieder belehrt, dass es durchaus sehr sinnvolle Projekte gibt. Mit seiner Art der Mischung bietet er einen sehr guten Black/Death der etwas moderneren Art und Weise. Somit eben nichts für reinrassige True Black Metaller, wer aber wie schon gesagt auf mehr Abwechslung und Einflüssen der sinnvollen Art und Weise baut, für den ist dieses Projekt das absolut Richtige.

Tracklist:

01. Desecration of the Sanctuary 09:14
02. Sans Apricity 05:16
03. Feral 04:19
04. Famine’s Feast 04:50
05. The Stranger 04:14
06. Atra Mors 04:20
07. Dissension 06:17
08. Isolation 04:53
09. A Reversal of Misfortune 08:40

Besetzung:

Trevor Portz (voc & all instruments)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.