Band: Assimilation
Titel: The Laws Of Power
Label: SAOL
VÖ: 17.03.17
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Assimilation - The Laws Of Power album artwork, Assimilation - The Laws Of Power album cover, Assimilation - The Laws Of Power cover artwork, Assimilation - The Laws Of Power cd coverMit voller Wucht und ohne Kompromisse, dies ist das Motto der kanadischen Truppe Assimilation. Die Formation entstand 2012 aus den Überresten von Ceaseless Discharge. „Apotheosis“ ging etwas unter und somit soll beim Full Length Debüt kein Fehler gemacht werden. Verstärkt mit dem Label SAOL werden die Angriffe auf die Freunde des Brutal Death, Grind und Old School Death Metal gemacht. Aufgrund der Rhythmik erinnert mich der Bandtross aus Kanada hier und da an eine deutlich schärfere Version von Transmetal (Mexiko). Wie eben diese Mexikaner, können außerdem die Kanadier mit einem ähnlichen Wirkungsgrad ihren dreckig-derben Death Metal zur Geltung bringen. Dies ist nichts für den modernen Liebhaber, wohl im Kontrast dazu, für den verliebten Old Schooler. Mit gekonntem Schwung werden keine Gefangenen gemacht und auf brutalste Art und Weise die Keulen mehrmals herum geschwungen, sodass sie mit enormer Wucht hernieder prasseln.

Mit voller Hingabe für das blutrünstigste Death Metal schlachten sieht man sich in eine Zeit zurückversetzt, wo diese Klänge durchaus mal moderat waren. Vorbei scheint die Zeit, von dem wollen die Kanadier nichts wissen und lassen mit ihrem Sound die gute alte Zeit wiederaufleben, als ferner beim werten Rezensenten Scheiben von Accesory, Morgoth und Konsorten liefen und die Nachbarn nervten.

Das Programm reicht von genretypischen Gore-Texten und abgrundtiefen Growls bis hinüber in ein markerschütterndes Gekeife des Fronters. Gut vermischt und dem angepasst ist dies eine ausnehmend breit variierende Sound Rhythmik, welche vor nichts und niemanden Halt macht. Grundsätzlich fallen solche Genrealben eher beim Mastering unter den Röster und demnach müsste der Rundling sehr arg Garagen lastig klingen. Tut er allerdings nicht, vereinzelt bekommt man daneben nahezu melodischere Parts zu hören und ergänzt dadurch das rasante Gitarrengefrickel demgemäß in mancher Solo Form. Genau nach diesem Konzept hat man die Produktion angepasst. Nämlich so, dass man einerseits nicht zu überpoliert klingt, im Gegensatz dazu auch nicht zu Garagen lastig. Entstanden ist deshalb eine ausgezeichnet ausgewogene Mischung, welche bei vielen Old Schoolern ebenfalls begeisterungswürdige Rufe herbei beschwören wird.

Grundsätzlich lässt sich bestimmend sagen, dass sich Assimilation nicht auf stures Up-Tempo oder rumpelndes Mid-Tempo fixieren, sondern eine breite, vermischte Wechselthematik geeinigt haben, welche einfach für viel Abwechslung sorgt. Dies in einem doch äußerst eingeschränkten Genre? Ja und wie noch dazu. Wer die alten 90er Death Metal Ära, vereint mit einer Vielzahl von Grind und Brutal Fragmenten aufleben lassen will, der muss dieses Werk haben. Was wirklich Besseres bekommt man in naher Zukunft sicher nicht.

Fazit: Hinterlistig und mit sadistischem Grinsen Geiseln die Kanadier mit ihrem Full Length Debüt jeden Genre Freund zwischen Old School Death, Brutal Death Metal bis hinüber in den Grindgarten!

Tracklist:

01. Sigil of the False God 03:21
02. Decapitated by Beasts 03:29
03. Laws of Power 05:07
04. Karmic Future 04:28
05. Mastery 02:46
06. Apotheosis 05:49
07. Remotion of the Succubus 03:29
08. Personal Vendetta 02:38
09. S.L.D. 03:43
10. Massive Liquidation 05:18
11. Apotheosis (2015) 04:54
12. Decapitated by Beasts (2015) 03:28
13. Idle No More (2015) 04:45
14. Personal Vendetta (2015) 02:49

Besetzung:

Jesse Jardine (voc & guit)
Shiloh Anderson (bass)
Stephen Shaw (drums)
Matthew Chanway (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.